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IFA 2017 in Berlin - Technik News

Berlin, 6. September 2017 – Die Innovationskraft und Markenvielfalt der IFA 2017 begeisterte gleichermaßen 253.000 Besucher. Getragen von einer erneut gestiegenen Fachbesucherzahl bei einem Anteil von mehr als 50% aus dem Ausland, gehen Industrie und Handel sehr optimistisch in die verkaufsstärkste Zeit des Jahres, das Weihnachtsgeschäft. 1.805 Aussteller präsentierten auf einer vermieteten Ausstellungsfläche von 159.000 Quadratmetern ihre neuesten Produkte. Mit einem erwarteten Ordervolumen von 4,7 Milliarden Euro endet die weltweit bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics am 6. September in Berlin.

„Die IFA hat auch 2017 ihre Funktion als Impulsgeber für die Märkte herausragend erfüllt. Vor der wichtigsten Verkaufssaison wurde mit dem erneut sehr hohen und gesteigerten Ordervolumen von 4,7 Milliarden Euro die Basis für ein positives Jahresendgeschäft gelegt. Dies spiegelt die positive Stimmung in den Märkten für Consumer Electronics und Home Appliances wider. Mit ihrer Vielzahl an Innovationen hat die IFA ihre Position als Weltleitmesse der beteiligten Branchen weiter ausgebaut“, erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des IFA Veranstalters gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

Samsung präsentierte das Samsung Galaxy S8 Note. 6,3 Zoll (16 cm) Bildschirmdiagonale, Dual Kamera, Qualcomm Snapdragon 835 Prozessor und Eingabestift. Gegenüber dem Top-Modell Galaxy S8 Plus legt Samsung hier noch einen drauf: mehr Arbeitsspeicher, größerer Bildschirm, Dual-Kamera – und natürlich den Bildschirmstift zum Einstecken, der das Markenzeichen der Note-Reihe ist. Doch nicht alles ist perfekt, so musste der Akku sicherlich kleiner werden, damit der Eingabestift ins flache Gehäuse passt. Unterm Strich ist der Mehrwert gegenüber dem Galaxy S8 Plus nicht so groß. Der AMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 2960 x 1140 Pixel und dem Seitenverhältnis 18,5:9 erfüllt höchste Ansprüche. Geboten werden brillante Farben, die förmlich leuchten. Das Display hat eine sehr gute Helligkeit, die FaDie eine Linse ist wie beim Galaxy S8 mit 12 Megapixel und einer Blende von F1.7 ausgestattet, die zweite kommt mit der gleichen Pixelmenge und einer Blende von F2.4 daher. Was nützt die zweite Linse? Ersten ist damit wie beim iPhone 7 Plus ein echter Zweifach-Zoom möglich (siehe Bildergalerie). Zweitens wird damit der elegante Tiefenschärfe-Effekt möglich: Das Objekt im Vordergrund ist scharf, während der Hintergrund verschwimmt. Die Stärke des Effekts kann man während und sogar nach de Aufnahme jederzeit anpassen.

Die sonstigen technischen Features sind:

- Wasserfestigkeit nach IP 68
- Speicher und RAM: 64 GB (erweitert mit SD-Karte) und 6 GB RAM
- LTE Cat 16 (1 Gbps/150 Mbps)
- Nano SIM-Karte
- Dual SIM
- Kopfhörer: AKG Premium Headset
- Akku: 3330 mAh

Wie bei anderen Doppelkamera-Handys mit Tiefenschärfe hat auch das Note 8 bei zu schwachem Licht oder zu starker Sonneneinstrahlung Mühe, das Objekt zu scharf zu stellen. Aber auch bei Low Light Situationen kann man damit ansehnliche Bilder produzieren. Ansonsten bietet das Note 8 wie auch das S8 ein umfangreiches Paket an Fotofunktionen. Fotos lassen sich sogar im RAW Profi-Format abspeichern. Die Farbtreue ist hervorragend. Für Videos und Streaming ist das Note 8 mit seiner Grösse perfekt.

Randlose Displays sind der neue Smartphone Trend, was auch LG mit dem neuen V30 (PLUS) erkannt hat, welches erstmals über ein Display mit FullVision-P-OLED-Technologie im 18:9 Format, Dual Kamera, Snapdragon 835 CPU verfügt. Was die Vorteile des P-OLED-Displays angeht, so bietet dieses einen sehr guten Schwarzton und soll eine 10-Mal-schnellere Reaktionszeit haben, als ein LCD-Panel. Weiterhin soll das verarbeitete Plastik widerstandsfähiger sein als Glas, was den Hersteller jedoch nicht davon abhält, die Gorilla-Glas-5-Schutztechnologie beim LG V30 zu verwenden. So gibt das V30-Display auch HDR-Videos – beispielsweise von Netflix oder Amazon – mit erhöhtem HDR-Kontrastumfang nach HDR10-Standard wieder. Die enorm hohe Auflösung von 2880x1440 Pixeln lässt sich etwa für Googles Daydream-VR-Brillen nutzen, deren Bild dann weniger klötzchenhaft wirkt. Die technischen Daten sprechen die Sprache der absoluten Spitzenklasse. Die Dual-Kamera auf der Rückseite verfügt über eine f/1.6-Blende sowie eine Glaslinse. Beide Spezifikationen sind bisher einmalig in einem Handy. Die besonders empfindliche Blende soll mehr Licht auf den Sensor lassen als die bis dato empfindlichste Blende in der Smartphone-Welt, die f/1.7-Blende im Samsung Galaxy S8.

Zusätzlich hat es eine "Crystal Clear"-Linse aus Glas. Sie soll für bessere Lichtdurchlässigkeit sowie bessere Farbwiedergabe als Plastiklinsen, die üblicherweise in Smartphones eingesetzt werden, sorgen. Laut dem Handy-Hersteller ist "die Kamera des V30 der Kamera seines Vorgängers in allen Belangen überlegen." Sie soll Verzerrungen am Bildrand von Weitwinkelaufnahmen im Vergleich mit dem V20 um ein Drittel reduzieren. Die beiden verwendeten Sensoren sind jedoch nicht gerade ein Meilenstein in der Kameratechnik. So kommen nur ein 16- und ein 13-Megapixel-Sensor zum Einsatz, die jeweils mit Objektiven mit unterschiedlichen Brennweiten kombiniert werden. Das ergibt eine Kamera mit 71° und eine mit 120° Bildwinkel. Damit ist das Setup schon bekannt aus dem LG G6 und dem LG G5, die ebenfalls beide auf zwei Brennweiten setzten. Das LG V30 in der Übersicht:

Display: 6 Zoll, 18:9, 2.880 x 1.440 Pixel
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835
Arbeitsspeicher: 4 GB
SD-Card-Unterstützung bis 2 TB
Hauptspeicher: 64 / 128 GB (erweiterbar)
Frontkamera: 5 Megapixel
Hauptkamera: 16 / 13 Megapixel Dual
Akku: 3.300 mAh, Qi
Schutzklasse: IP68
Größe: 151,7 x 75,4 x 7,3 mm
Gewicht: 158 Gramm

Sehr gut gefallen hat uns auch das neue LENOVO MOTO Z2 FORCE mit Dual Kamera, schon wegen der Möglichkeit diverse Erweiterungsmodule (Moto Mods) an der Rückseite des Smartphones anzubringen, um die Funktionalität zu verbessern. Neu ist hierbei eine 360 Grad Kamera, weiterhin gibt es den Beameraufsatz, das Hasselblad-Kamera-Modul mit 10-fach optischen Zoom, einen Satellitenempfänger-Mod, JBL Soundmodule. Das verwendete Betriebssystem ist quasi Android in seiner Reinform, das hat den Vorteil von schnellen Updates und aktuellen Sicherheitspatches. Dafür ist Motorola bekannt. Ein paar Software-Extras gibt's aber wie immer dazu, unter anderem clevere Schnellstart-Möglichkeiten für Kamera oder Taschenlampe, eine gute Kamera-App und eine Eintastensteuerung über den Fingerabdruck-Sensor, die die Navigationstasten im Bildschirm obsolet macht. Die Einstellungen finden sich in der "Moto"-App. Wie alle Hersteller legt auch Motorola großen Wert auf die Kamera, die sich mit Dual-Pixel-Autofokus, lichtstarker Blende f/1.7 und 12-Megapixel-Sensor als gutes Gesamtpaket andient und gute Fotos macht, die auch bei wenig Licht nicht zu stark rauschen. Gesplitterte Bildschirme sind eins der größten Ärgernisse von Smartphone-Nutzern. Beim neuen Top-Smartphone Moto Z2 Force soll damit endlich Schluss sein, da der Hersteller eine zusätzliche Spezialschicht auf dem Display aufbringt.

Technische Daten

System: Android 7.1.1
Display: 5,5 Zoll, AMOLED, Full HD (1920x1080p, 401 ppi)
Prozessor. Snapdragon 626, 2,2 GHz
Arbeitsspeicher: 4 GB
Interner Speicher: 64 GB + microSD-Karten
Kamera: 12 MP, f/1.7
Frontkamera: 5 MP, f/2.2
Akku: 3000 mAh, Schnellladefunktion
WLAN n, LTE Cat. 6
USB-C, Bluetooth 4.2, NFC
Fingerabdruck-Sensor
Maße: 156 x 76 x 6 mm
Gewicht: 145 g

Desweiteren stellte Lenovo das Moto X4 vor, welches mit einem 5,2 Zoll (13,2 Zentimeter) großen AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung (1920x1080 Pixel) daher kommt. Ausgestattet mit einem Qualcomm-Snapdragon-630-Prozessor mit acht ARM-Cortex-53-Kernen für bis zu 2,2 Gigahertz Leistung sowie mit einer Andreno-508-Grafikeinheit mit 650 Megahertz. Je nach Modell verfügt das Moto X4 im europäischen Raum über 3 oder 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und 32 respektive 64 GB internen Speicher, den eine microSD-Karte um bis zu 2 Terabyte erweitert.

Sony Xperia XZ Premium Features mit 960 fps slow-motion and 4K display


Die neue 960-FPS-Kamera des Xperia XZ Premium und Xperia XZs ist wirklich beeindruckend, damit lassen sich Super-Slow-Motion-Videos erstellen. Das 4K-Display nutzt diesen Modus nicht durchgängig. Der verwendete neuer Sensor mit DRAM ist vorerst exklusiv für Sony. Sony verbaut seinen neuen High-End-Sensor im Xperia XZ Premium und Xperia XZs. Diesen exklusiven Status will Sony auch für eine gewisse Zeit beibehalten, der Sensor soll nicht sofort auch anderen Smartphone-Herstellern angeboten werden, dieser Schritt sei erst für die Zukunft geplant, sagte Sony im Gespräch mit ComputerBase. Die Kamera leistet stolze 19-Megapixel-Kamera mit DRAM im Sensor.

Die neue 960-FPS-Zeitlupe ist jedoch kein Kamera-Modus, der dauerhaft für unbegrenzte Zeit verwendet werden kann. Er ist eine Option über die normale Zeitlupe hinaus, die beim Schießen von Videos kurzzeitig zugeschaltet werden kann. Diese Einschränkung besteht deshalb, weil die 960-FPS-Zeitlupe im 125 Megabyte großen DRAM-Zwischenspeicher direkt im Sensor gebuffert und anschließend im Speicher des Smartphones abgespeichert wird. Ist dieser Sensor-interne Speicher voll, stoppt die Aufnahme mit 960 FPS und das Smartphone setzt mit der parallel durchgeführten, am DRAM vorbei geleiteten normalen Videoaufnahme fort. Sobald der Buffer im Sensor geleert wurde, kann der Anwender wieder eine neue 960-FPS starten.

Das Ergebnis ist ein Video, das an den jeweils aktivierten Stellen verlangsamt und die 960-FPS-Zeitlupe mit 30 Bildern pro Sekunde (FPS) wiedergibt. Der Übergang zwischen normalem Video und eingefügten Sequenzen ist nicht durch einen Schnitt erkennbar, jedoch in puncto Bildqualität sichtbar. Denn Sonys Superzeitlupe wird nicht einfach nur im 4K- oder Full-HD-Modus der Videokamera zugeschaltet, sondern ist ein eigenständiger Modus, der nur mit 720p-Modus arbeitet, obwohl Sonys Halbleiter-Sparte den Sensor mit 960 FPS bei 1.080p spezifiziert.

Wenig Licht pro Frame, HDR-Unterstützung,

Da bei 960 FPS für jeden Frame nur sehr wenig Licht auf den Sensor trifft, erhöht Sony den ISO-Wert, was jedoch zu sichtbarem Rauschen führt, das bei normalen Videoaufnahmen nicht sichtbar ist. Sony empfiehlt deshalb, die Zeitlupenfunktion nur bei sehr guter Ausleuchtung oder bei Sonnenschein unter freiem Himmel zu verwenden. Das Endergebnis einer 960-FPS-Aufnahme ist aber trotz kleinerer Einschränkungen bei der Bildqualität beeindruckend.

Die zweite große Feature des Xperia XZ Premium ist das 4K-Display mit HDR-Unterstützung. Die Android-7.1-Oberfläche selbst wird nicht in 4K gerendert, sondern von Full HDmit dem Faktor vier auf das Display hochskaliert. Erst wenn sich der Anwender in der Video-App ein 4K-Video oder in der Galerie ein Foto anschaut, wird zur nativen Darstellung ohne Upscaling gewechselt. Sony begründet dies mit einem reduzierten Energieverbrauch während der täglichen Nutzung. Auch HDR ist immer nur dann eingeschaltet, wenn es bei einem Video auch genutzt wird. Das kann entweder bei HDR-Inhalten von Amazon sowie über YouTube abgerufenen Videos der Fall sein oder aber auch bei selbst mit dem Xperia geschossenen 4K-HDR-Filmen. Auch die Motion Eye-Technologie mit dem 3D-Scans angefertigt werden können beeindruckt. Was läge näher, als diese 3D-Portraits gleich mit einem 3D-Drucker auszudrucken und naturgetreu zu bemalen. Der technische Ersteindruck zum Xperia XZ Premium fällt trotz des ein oder anderen Problems, sehr gut aus. Die Verarbeitung ist wie gewohnt auf hohem Niveau. Ein echter Hingucker ist die Chrom-Gehäuse-Variante, aber auch Schwarz sieht gut aus. Der unverbindliche Preis fällt mit 749 Euro gemessen an den Features fair aus. Im Topmodell steckt wie bei Samsung auch ein Snapdragon 835.


PEARL präsentierte die Alexa Echo Alternative "Auvisio QAS-300"

Wer die Sprachassistentin Alexa von Amazon nutzen möchte, braucht nicht zwingend einen Echo-Lautsprecher. Auch andere Hersteller holen sich die Technik auf ihre Geräte. Dazu gehört auch die Pearl-Marke Auvisio mit dem Lautsprecher QAS-300. Der Sicherheitsvorteil ist hierbei, das Alexa nicht auf Zuruf reagiert, sondern nur auf Tastendruck. Neben der Steuerung des Smarthomes per Sprache, bietet die Box auch eine Multiroom-Funktion, mit der sich bis zu 8 Geräte synchronisieren lassen. Der Preis liegt laut PEARL bei 79,90 Euro.


„Die IFA hat ihre Rolle als weltweit bedeutendste Messe für Elektro-Hausgeräte auch im Jubiläumsjahr mit der zehnten Ausgabe von Home Appliances@IFA gestärkt. Sie hat so einen außerordentlichen Beitrag für die zu erwartende weltweit positive Marktentwicklung im Hausgeräte-Bereich geleistet“, unterstreicht Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektrohausgeräte und CECED-Präsident.

„Für alle beteiligten Industrien, Handel, Konsumenten und Medien ist die IFA der effizienteste und weltweit bedeutendste Kommunikationstreffpunkt“, erklärt Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. „Wir sind außerordentlich zufrieden über die exzellente Resonanz.“

Weitere IFA-Highlights finden Sie in unserer Bildergalerie.



(TE)


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