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TENDENCE 2017



„Alles ist im Fluss“ – eine Erkenntnis der griechischen Philosophie, die sich auch auf den europäischen Handel anwenden lässt: Denn ein beispielloses Netz aus Warenströmen, aus Im- und Exporten, durchzieht die Europäische Union. Dies ist das Ergebnis der Barrierefreiheit zwischen den einzelnen Mitgliedsländern, die den unkomplizierten Warenaustausch im derzeitigen Maße erst ermöglicht hat.
Aber welches europäische Land kommt uns als erstes beim Stichwort „Exportmeister“ in den Sinn? Welches Land ist innerhalb der EU Handelsplatz Nummer eins? Und stimmen die naheliegenden Vermutungen auch im Hinblick auf den Handel mit Lifestyle-Konsumgütern wie Kleinmöbeln, Glas, Porzellan und Keramik oder Schmuck?

In Ergänzung zum Management Report „Konsumausgaben in Europa. Eine Studie zum Vergleich europäischer Märkte“, der anlässlich der Ambiente 2017 erschienen ist, hat die Messe Frankfurt das Institut für Handelsforschung – IFH Retail Consultants – aus Köln mit einer Recherche beauftragt. Die Ergebnisse liegen zum jetzigen Zeitpunkt vor und damit wenige Wochen vor der Konsumgütermesse Tendence, die vom 24. bis 27. Juni in Frankfurt am Main stattfindet.

Konkret geht es dabei um Warenströme zwischen den einzelnen EU-Staaten[1]. Untersucht wurden Import, Export und Produktion von Konsumgütern in den acht größten nationalen Märkten des europäischen Wirtschaftsraums[2]: Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Italien, Niederlande, Österreich, Polen und Spanien.[3]

GPK – Glas, Porzellan, Keramik und Hausrat
Innerhalb der EU stellt Deutschland mit einer Marktversorgung von 3,39 Milliarden Euro bei GPK, also Glas, Porzellan und Keramik sowie Hausrat den bedeutendsten Einzelmarkt dar. Zur Inlandsmarktversorgung tragen 2015 zum einen die heimische Produktion mit 2,5 Milliarden Euro und Importe in Höhe von 3,8 Milliarden Euro bei. Exportiert werden GPK-Produkte im Wert von 2,9 Milliarden Euro.

Beim Produktionsquotenranking steht Polen an erster Stelle: Eine Quote von 142,7 Prozent zeigt, dass neben der Versorgung der polnischen Verbraucher noch genügend Raum für Exporte bleibt. Von den 1,1 Milliarden Euro Produktionsvolumen können ganze 906 Millionen Euro exportiert werden. Das liegt auch daran, dass zur Deckung des polnischen Bedarfs zusätzlich GPK und Hausrat für 630 Millionen Euro importiert werden.

EU-weit liegt die Produktionsquote im Betrachtungszeitraum zwischen 83 und 88 Prozent mit fallender Tendenz. Das heißt, dass sich in diesem Markt die Bedeutung der internationalen Verflechtung durch Im- und Exporte erhöht. Der in diesem Segment bisher typische Versorgungscharakter nimmt also mehr und mehr ab und die Einzelmärkte innerhalb der EU wachsen immer stärker zusammen. Ein Umstand, den die Barrierefreiheit des Handels im EU-Wirtschaftsraum möglich macht.

Kleinmöbel
So unterschiedlich wie die Waren sind auch die Ausprägungen der Warenströme zwischen den Ländern der Europäischen Union. Im Gegensatz zum Segment GPK und Hausrat ist der Kleinmöbelmarkt gekennzeichnet durch einen eindeutigen Versorgungsmodus. Das heißt die Produktion ist traditionell auf die Befriedigung der Nachfrage im eigenen Land ausgerichtet. In Zahlen heißt das: EU-weit gibt es eine überproportionale Produktionsleistung von 5,15 Milliarden Euro im Segment der Kleinmöbel, dabei werden nur ergänzend Waren importiert, zuletzt für 1,86 Milliarden Euro. Die Auslandsnachfrage bedienen die Länder mit nur 2,27 Milliarden Euro. Verhältnismäßig wenige Waren werden also zusätzlich im- oder exportiert. Ausnahmen bilden lediglich Italien und Polen. Ersteres steht als designorientiertes Herstellerland mit einer Produktionsquote von 184 Prozent im Jahr 2015 an der Spitze der Exporteure. Von Kleinmöbeln im Wert von 1,08 Milliarden Euro, die auf italienischen Grund und Boden produziert wurden, gingen Waren für 600 Millionen Euro ins Ausland. An zweiter Stelle steht Polen mit einem Produktionsvolumen von 853 Millionen Euro, von denen fast die Hälfte, nämlich 410 Millionen Euro exportiert werden. Der Import hingegen ist in Polen mit 41 Millionen Euro vergleichsweise gering.

Schmuck
Während sich bei Regalen, Beistelltischen oder Garderoben alles um die Versorgung der heimischen Nachfrage dreht, steht der Schmuckmarkt für ein hochkomplexes, international stark verflochtenes Warenstromsystem. Was damit gemeint ist, lässt sich an folgenden Zahlen erkennen: Das Produktionsvolumen lag 2015 insgesamt bei den EU-Staaten bei 9,4 Milliarden Euro. Importiert wurde Schmuck im Wert von 13,2 Milliarden, der Export betrug sogar 15,7 Milliarden Euro.

Eine Ausnahme stellt auch hier Italien dar: Mit einer Produktionsquote von 362 Prozent nimmt das Land am Mittelmeer eine herausragende Stellung ein. Schon ein Viertel des Produktionsvolumens von 4,7 Milliarden Euro reicht aus, um die heimische italienische Nachfrage zu befriedigen. Importiert wird Schmuck aus dem Ausland für 1,7 Milliarden, während mehr als 5 Milliarden Euro auf den Export entfallen. Innerhalb der EU kann da nur Frankreich mit einem Schmuckexport von 4,2 Milliarden Euro annähernd mithalten. Deutschland zum Beispiel ist zwar mit 3,9 Milliarden Euro Marktvolumen auf Handelsebene wichtigster europäischer Schmuckmarkt, exportiert aber nur Schmuckstücke im Wert von 1,4 Milliarden Euro. Es zählt daher als transitärer europäischer Handelsplatz, in dem Schmuck vor allem gehandelt und konsumiert wird.

Lederwaren/Accessoires
Auch bei Fashionaccessoires wie Handtaschen, Portemonnaies oder Handschuhen dominieren eindeutig die internationalen Warenströme das Geschehen am Marktplatz Europa. So werden Lederwaren und Accessoires für zuletzt 7,7 Milliarden Euro in der Europäischen Union produziert und für stattliche 21,2 Milliarden importiert. Auch der Export liegt mit 17,3 Milliarden vergleichsweise hoch, beträgt er doch noch mehr als das Doppelte des Produktionsvolumens. Auch hier hat Italien eine besondere Stellung: Verglichen mit den restlichen EU-Ländern zeichnet die Italiener eine überragende Produktionsleistung von 4,5 Milliarden Euro aus. Bei einer Inlandsmarktversorgung von 1,5 Milliarden Euro und Importen von 2,7 Milliarden Euro bleibt so genügend Versorgungsmasse, um die Auslandsnachfrage zu bedienen (Export: 5,7 Milliarden Euro). Die Nummer 2 ist Frankreich mit einer Accessoires-Produktion von immerhin noch 1,5 Milliarden Euro sowie Importen von 3,8 und Exporten von 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2015. Die übrigen EU-Staaten versorgen die Nachfrage vor Ort hauptsächlich mit Auslandsware. Deutschland und das Vereinigte Königreich sind Beispiele dafür: Beide haben einen beachtlichen Verbrauch im Inland (Deutschland: 2,2 Milliarden Euro; das Vereinigte Königreich 2,3 Milliarden Euro), aber eine eher geringe Produktionsleistung (Deutschland: 195 Millionen; das Vereinigte Königreich: 344 Millionen Euro).

Gartenausstattung/-dekoration
In Punkto Outdoor-Möblierung und Deko fürs Wohnzimmer im Grünen sind die Niederländer die Meister des Außenhandels. Das belegen eindrucksvolle Import- und Exportquoten von 281 bzw. 480 Prozent. Dabei beträgt die Inlandsmarktversorgung der vergleichsweise kleinen Niederlande gerade einmal 175 Millionen Euro. Bei einer Produktionsleistung von 83 Millionen wird mit einem Import von 492 Millionen und einem Export von 400 Millionen Euro knapp das Dreifache bzw. das Fünffache über die Ländergrenzen hinweg transferiert.
Den Gegenpol dazu bildet Italien als der Selbstversorger in Sachen Gartenausstattung: mit einer Inlandsmarktversorgung von 955 Millionen Euro und einer Produktionsquote von überproportionalen 102,9 Prozent. EU-weit liegt die Inlandsmarktversorgung 2015 bei 4,7 Milliarden Euro. Dabei werden im gleichen Zeitraum Waren für 4,9 Milliarden importiert und für 3,4 Milliarden Euro exportiert. Die EU-interne Produktion umfasst Gartenausstattung und -dekoration für 3,2 Milliarden Euro. Ein Markt, der sich in den Anfängen einer transitären Entwicklung befindet.
Weitere Marktkennzahlen zu Im- und Exporten der genannten Länder sind auf Nachfrage beim Presseteam der Tendence erhältlich.
[1] Im Untersuchungszeitraum 2010 bis 2015 bestand die EU aus 27 Mitgliedsstaaten. Aktuell sind es 28 Länder, nachdem Kroatien 2013 hinzugekommen ist.
2 Analog zur Studie „Konsumausgaben in Europa“, die im Februar veröffentlicht wurde
3 Im vorliegenden Betrachtungsansatz liegt der Fokus rein auf den EU-Staaten, Exportnationen wie China wurden nicht mit einbezogen.

Plattform für den europäischen Handel
Als internationale Ordermesse und Neuheitenplattform für die zweite Jahreshälfte bedient die Tendence wie keine andere Messe in diesem Zeitraum den europäischen Handel. Das belegen eindrucksvoll auch die Zahlen aus dem Vorjahr: Zur Tendence 2016 kamen 61 Prozent der Besucher aus der EU, 20 Prozent aus dem restlichen Europa. Mit ihrer neuen Poolposition am Beginn der zweiten Jahreshälfte bietet sie getreu dem Motto „Two Seasons, one date“ Angebote für Herbst/Winter 2017 als auch Frühjahr/Sommer 2018.

Tendence – internationale Fachmesse für Konsumgüter
Die Tendence (24. bis 27. Juni 2017) ist die internationalste Orderplattform Deutschlands für die zweite Jahreshälfte. Das umfassende Produktportfolio setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Einrichten, Dekorieren, Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf, Gedeckter Tisch, Küche, Heimtextilien und Outdoor und zusammen. Händler erhalten vielfältige vertriebsunterstützende Impulse auf inszenierten Ausstellungsflächen und durch ein leistungsstarkes Rahmenprogramm. Starke Marken und Multiplikatoren nutzen die Neuheitenplattform zur Präsentation von Winter- und Weihnachtstrends. Gleichzeitig bieten sie dem großvolumigen internationalen Handel Gelegenheit auf zeitige Order für Frühjahrs- und Sommerkollektionen.

Quelle: Anita Baumann, Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main


(TE)

Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH


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Talents aufgepasst: Bis zum 19. März für das Förderprogramm auf der Tendence bewerben

Kreativität gesucht! Kaum ein Markt ist schneller als die Konsumgüterbranche. Darum sind hier immer wieder neue Ideen, frische Produkte und innovative Designkonzepte gefragt. Die Tendence lädt 2018 Schmuck- und Fashiondesigner sowie Kunsthandwerker wieder ein, sich für die Talents-Areale der Messe zu bewerben.

Frankfurt, 15.12.2017.
Die Tendence, die erste internationale Order- und Neuheitenplattform der Konsumgüterbranche in der zweiten Jahreshälfte, unterstützt mit dem Förderprogramm Talents besonders kreative, handwerklich hervorragend arbeitende und innovative Nachwuchsgestalter mit einem kostenfreien Stand. Vom 30. Juni bis 3. Juli 2018 haben die ausgewählten Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Arbeiten auf der Messe zu präsentieren und wichtige Kontakte zu Industrie und Handel zu knüpfen. Das ist für viele „Talents“ die Chance, in der internationalen Design- und Konsumgüterszene durchzustarten und entscheidende Kontakte zu knüpfen.

Das Areal für Schmuck- und Fashiondesign ist dabei zentral in der Schmuck- und Accessoire-Halle 11.1 eingebettet. Ebenfalls in bester Gesellschaft ist das „Modern Crafts“-Areal in Halle 9.0: Die ausgewählten Talents präsentieren sich im direkten Umfeld der Ausstellung „FORM 2018“, die prämierte zeitgenössische Produkte im Spannungsfeld zwischen Kunsthandwerk und Design zeigt.
Bis zum 19. März 2018 können sich interessierte Gestalter und Designer mit ihren Projekten, Unikaten und Prototypen bewerben bei:

Messe Frankfurt Exhibition GmbH
Emine Disli
Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 69 7575-6915

E-Mail: talents.tendence@messefrankfurt.com
Unter www.tendence.messefrankfurt.com ist das Anmeldeformular online abrufbar.

Links:
www.twitter.com/tendencefair
www.facebook.com/tendencefair

Tendence – internationale Fachmesse für Konsumgüter
Die Tendence (30. Juni bis 3. Juli 2018) ist die internationalste Orderplattform Deutschlands für die zweite Jahreshälfte. Das umfassende Produktportfolio setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Einrichten, Dekorieren, Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf, Gedeckter Tisch, Küche, Heimtextilien und Outdoor zusammen. Händler erhalten vielfältige vertriebsunterstützende Impulse auf inszenierten Ausstellungsflächen und durch ein leistungsstarkes Rahmenprogramm. Starke Marken und Multiplikatoren nutzen die Neuheitenplattform zur Präsentation von Winter- und Weihnachtstrends. Gleichzeitig bieten sie dem großvolumigen internationalen Handel Gelegenheit auf zeitige Order für Frühjahrs- und Sommerkollektionen.

(TE)

Foto: Messe Frankfurt/Fotograf Christof Herdt


Interesse erzeugen und Kaufabsicht wecken

Tendence-Village inszeniert POS-Präsentation

Frankfurt, 21.04.2017. Das Herz eines jeden Dorfs ist der Marktplatz. Menschen präsentieren ihre Waren und kommen darüber ins Gespräch mit Kosumenten. Das Umfeld stimuliert den Austausch von Ideen und gemeinsamen Interessen. Geändert hat sich an diesem Erfolgskonzept seit Jahrhunderten nichts. Auch, wenn zeitgenössische Handelsplattformen genauso physisch wie digital sein können. Im direkten Wettbewerb mit dem technisch leichtfüßigen Digitalhandel ist der stationäre Einzelhandel zu nichts weniger aufgerufen, als sich selbst neu zu erfinden. Das ist zu schaffen – mit einigen nützlichen Werkzeugen. Wie die Gestaltung des Point-of-Sale Aufmerksamkeit erregt und Interesse in solide Kaufabsicht entwickelt, zeigen zehn renommierte Marken von 24. bis 27. Juni 2017 im Tendence-Village. Dazu gehören Cedon, Designimdorf, Charles & Marie, Donkey Products, Gift Company, Good old friends, Mark’s Europe, Nogallery, Paperproducts und Werkhaus. Ganz wie der traditionelle Marktplatz ist das Village in Halle 11.0 vor allem Kontaktpunkt und Inspirationsquelle. Zudem profitieren Besucher von den Erfahrungen anderer Händler und Hersteller.

Das Village ist eine gemeinsame Initiative der Austeller und der Messe Frankfurt. Im vergangenen Jahr lanciert, erlebt das beliebte Areal 2017 seine zweite Ausgabe. „Mit dem Village ist uns die Umsetzung einer Herzensangelegenheit geglückt“, so Christian Schmidt, Geschäftsführer von Gift Company. „Das Village dient den Besuchern als Ruhepol an dem sie sich vom Messetrubel entspannen, wo sie Kollegen treffen und sich mit ihnen austauschen können.“

Tendence – internationale Fachmesse für Konsumgüter
Die Tendence (24. bis 27. Juni 2017) ist die internationalste Orderplattform Deutschlands für die zweite Jahreshälfte. Das umfassende Produktportfolio setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Einrichten, Dekorieren, Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf, Gedeckter Tisch, Küche, Heimtextilien und Outdoor zusammen. Händler erhalten vielfältige vertriebsunterstützende Impulse auf inszenierten Ausstellungsflächen und durch ein leistungsstarkes Rahmenprogramm. Starke Marken und Multiplikatoren nutzen die Neuheitenplattform zur Präsentation von Winter- und Weihnachtstrends. Gleichzeitig bieten sie dem großvolumigen internationalen Handel Gelegenheit auf zeitige Order für Frühjahrs- und Sommerkollektionen.

Links: ww.twitter.com/tendencefair und www.facebook.com/tendencefair


(TE)

Tendence: angepflanzt & durchgestylt
Älteste Konsumgütermesse Deutschlands setzt mit Echtpflanzen und Loungeware auf neueste Outdoor-Trends


Frankfurt, 09.03.2017. Gerade in urbanen Lebensräumen fehlt es oft an Grün. Dabei wirkt das Farbspektrum Lind bis Moos besonders beruhigend auf die menschliche Psyche. Klar also, dass von Dauerstress geplagten Städtern oft der Ruhepol fehlt. Fast selbsterklärend ist daher der Trend hin zu naturnahen Strukturen und Kolorit beim Wohnen, Dekorieren und gedecktem Tisch. Ein Lichtblick für viele, die sich im täglichen Trubel nach mehr Wald, Land und Wiese sehnen. Besonders im Frühjahr und Sommer verlagert sich das Leben deshalb immer stärker an die frische Luft. Balkone wie Terrassen sind längst die Verlängerung des Wohnzimmers. Und auch hier umgeben sich Menschen vermehrt mit lebendigem Grün.

Innovatives Sonderareal: Outdoor Living
Wie jeder Freiraum – vom Micro-Balkon über Dachterrasse bis hin zum parkähnlichen Garten – mit Leben gefüllt werden kann, zeigt vom
24. bis 27. Juni 2017 die Tendence in Frankfurt am Main. Unter dem Titel Outdoor Living widmet die internationale Fachmesse diesem zukunftsweisenden Thema ein prominentes Sonderareal. Auch die Location auf dem Frankfurter Messegelände ist themennah gewählt – die großzügige Außenfläche am Übergang der Galleria 0 eröffnet sich für Besucher mit dem Durchschreiten des Japanischen Tors.

Mit Konzept zum Umsatzplus
Bei Outdoor Living steht ein bewusster Sortimentsmix im Vordergrund. Im Auftrag der Tendence wird 2Dezign aus den Niederlanden erstmals ein exklusives Ausstellungskonzept inszenieren. Die Produktgruppen Baumschulware, Gartenpflanzen, Gartenzubehör, Outdoor-Möbel, Lifestyle-Produkte und Accessoires sind kreisförmig auf einer aufwändig gestalteten Rasenfläche angeordnet. Von Palmen und Pflanzgefäßen über Grills und Leuchten bis hin zu Lounge-Sets und Finger-Food finden Händler alles, was Outdoor so attraktiv macht. Ganz im Stil innovativer Concept Stores besteht das Angebot aus ausgesuchtem Kern- und inspirierendem Zusatzsortiment. Damit ist Outdoor Living nicht nur Orderplattform, sondern vor allem auch Impulsgeber für den Point of Sale.

Tendence – internationale Fachmesse für Konsumgüter
Die Tendence (24. bis 27. Juni 2017) ist die internationalste Orderplattform Deutschlands für die zweite Jahreshälfte. Das umfassende Produktportfolio setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Einrichten, Dekorieren, Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf, Heimtextilien und Outdoor zusammen. Starke Marken und Multiplikatoren nutzen die Neuheitenplattform zur Präsentation von Winter- und Weihnachtstrends. Gleichzeitig bieten sie dem großvolumigen internationalen Handel Gelegenheit auf zeitige Order für Frühjahrs- und Sommerkollektionen.

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Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit mehr als 640* Millionen Euro Umsatz und 2.364* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 30 Tochtergesellschaften und 55 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in 175 Ländern für ihre Kunden präsent. An rund 50 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2016 fanden unter dem Dach der Messe Frankfurt 138* Messen statt, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
* vorläufige Kennzahlen 2016

Quelle: Elena Mina, Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Marketingkommunikation Presse, Ambiente – Tendence - Nordstil, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main


(TE)

FORM 2016 - Tendence 2016 - Messe Frankfurt


Tendence Messe 2016

Die Form der FORM

216 Produkte für „FORM 2016“ ausgewählt


Günter Matten zerlegt eine Universal-Mühle aus Plastik und Metall in ihre Einzelteile. „Zack, ein Verschluss und jetzt funktioniert die Mühle, das ist eine Mehrfachlösung – einfach genial!“, so Matten, der nicht nur selbst als Metallgestalter arbeitet, sondern auch Jurysprecher der FORM 2016 ist. Unter 108 Bewerbern aus 18 Ländern hat die Jury des Wettbewerbs „FORM 2016 – Form aus Handwerk und Industrie“ zwei Tage lang ausgewählt. Das heißt, zunächst wurden sämtliche Einreichungen gesichtet, dann ausprobiert und gemeinsam diskutiert. Dabei ging es um innovative Gestaltung ebenso wie um Funktionalität, Verarbeitung und produktgerechte Materialauswahl. Aber auch eine stimmige Gesamtkomposition war ein entscheidendes Kriterium für die Jury. In diesem Jahr waren es 216 Produkte von 69 Unternehmen, die das Prädikat „FORM 2016“ aus Sicht der Experten verdient haben.

Besonders angetan hat es Matten die erwähnte Mühle, die dem Metallgestalter besonders durch ihre funktionale Raffinesse imponiert. Aber auch bei einer handwerklich sehr präzise gewebten Kaschmirdecke aus Nepal oder einem Rutschauto für Kleinkinder aus Sperrholz ist sich die Jury in ihrem Urteil einig. Zusammen mit vielen weiteren Produkten werden sie vier Tage lang in der Ausstellung gezeigt.

Im Gegensatz zu anderen Gestaltungswettbewerben schlägt die FORM eine Brücke zwischen Kunsthandwerk und Design – also zwischen handwerklicher und industrieller Herstellung. „Das Interessante an der Zusammenstellung der FORM-Ausstellung ist für mich vor allem die Vielschichtigkeit. Die gezeigten Produkte reichen vom absoluten Einzelstück, wie dem Glasobjekt ‚Swing‘ von Nadja Recknagel, das sich vermutlich genauso nie mehr wiederholen lässt, bis hin zur industriellen Massenproduktion. Spannend sind aber auch Stücke, die zwar kunsthandwerklich hergestellt sind und den Charakter eines Einzelstücks haben, aber ohne weiteres das Potential hätten, in Serie produziert zu werden“, so Matten.

Neben Matten zählen auch der Goldschmied Torsten Trautvetter, die Designerin Alexa Lixfeld, die freischaffende Künstlerin Heike Roesner und Cornelia Dollacker, Geschäftsführerin und fachliche Leiterin von Hessen Design e.V., zur renommierten Jury. „Auch wenn jedes der Jurymitglieder einen anderen Hintergrund hat, waren wir uns doch bei der Auswahl sehr einig. Aufgefallen ist mir, dass unter den eingereichten Produkten viele sind, die auf ihre nachhaltige Herstellung verweisen“, so Dollacker. Außerdem betont die Designexpertin: „Wir als Jury haben natürlich auch geprüft, wo etwas hergestellt ist und aus welchen Materialien. Ich begrüße die zunehmende Entwicklung, dass bei der Industrie und den Gestaltern ökologische Denk- und Handlungsweisen bei der Produktentwicklung Einzug finden.“

Zu sehen sind die prämierten Produkte während der Konsumgütermesse Tendence vom 27. bis 30. August in einer Ausstellung in der Halle 9.0. Ausgerichtet und organisiert wird der Wettbewerb traditionell vom Bundesverband Kunsthandwerk und der Messe Frankfurt – 2016 bereits zum 63. Mal. „Auf die Ausstellung der FORM 2016 können sich die Besucher schon jetzt freuen: Unter den ausgewählten Produkten sind viele interessante Stücke sowohl aus kunsthandwerklicher als auch industrieller Produktion, die man so noch gar nicht gesehen hat. Vor allem die Teilnehmer des Förderprogramms ‚Talents‘ haben viele junge und frische Ideen eingereicht, aber auch die Industrie hat sich mit vielen neuen Produkten beworben“, so Christina Beyer, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kunsthandwerk.

Zu den ausgewählten Firmen zählen namhafte Unternehmen wie AdHoc, ASA Selection, Eagle Products, Eva Solo oder Scholtissek ebenso wie anerkannte Kunsthandwerker. Dazu zählen unter anderem Beate Pfefferkorn, Ipek Kotan, Katharina Berzbach, Nadja Recknagel, Franziska Rappold.

Die Tendence (27. bis 30. August 2016) ist die internationalste und größte Orderplattform Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte mit einem umfassenden Produktportfolio aus den Bereichen Wohnen, Einrichten und Dekorieren ebenso wie Geschenkartikel, Schmuck und Fashionbedarf. Topmarken und Keyplayer präsentieren auf der Neuheitenplattform ihre Weihnachtstrends und bieten damit dem nationalen und europäischen Fachhandel die Chance zur Nachorder für das Weihnachtsgeschäft. Gleichzeitig stellen sie die kommenden Frühjahrs- und Sommerkollektionen vor.

Quelle: Elena Mina, Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Marketingkommunikation Presse, Ambiente – Tendence - Nordstil, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main


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