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IFA 2017 in Berlin - Technik News

Berlin, 6. September 2017 – Die Innovationskraft und Markenvielfalt der IFA 2017 begeisterte gleichermaßen 253.000 Besucher. Getragen von einer erneut gestiegenen Fachbesucherzahl bei einem Anteil von mehr als 50% aus dem Ausland, gehen Industrie und Handel sehr optimistisch in die verkaufsstärkste Zeit des Jahres, das Weihnachtsgeschäft. 1.805 Aussteller präsentierten auf einer vermieteten Ausstellungsfläche von 159.000 Quadratmetern ihre neuesten Produkte. Mit einem erwarteten Ordervolumen von 4,7 Milliarden Euro endet die weltweit bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics am 6. September in Berlin.

„Die IFA hat auch 2017 ihre Funktion als Impulsgeber für die Märkte herausragend erfüllt. Vor der wichtigsten Verkaufssaison wurde mit dem erneut sehr hohen und gesteigerten Ordervolumen von 4,7 Milliarden Euro die Basis für ein positives Jahresendgeschäft gelegt. Dies spiegelt die positive Stimmung in den Märkten für Consumer Electronics und Home Appliances wider. Mit ihrer Vielzahl an Innovationen hat die IFA ihre Position als Weltleitmesse der beteiligten Branchen weiter ausgebaut“, erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des IFA Veranstalters gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

Samsung präsentierte das Samsung Galaxy S8 Note. 6,3 Zoll (16 cm) Bildschirmdiagonale, Dual Kamera, Qualcomm Snapdragon 835 Prozessor und Eingabestift. Gegenüber dem Top-Modell Galaxy S8 Plus legt Samsung hier noch einen drauf: mehr Arbeitsspeicher, größerer Bildschirm, Dual-Kamera – und natürlich den Bildschirmstift zum Einstecken, der das Markenzeichen der Note-Reihe ist. Doch nicht alles ist perfekt, so musste der Akku sicherlich kleiner werden, damit der Eingabestift ins flache Gehäuse passt. Unterm Strich ist der Mehrwert gegenüber dem Galaxy S8 Plus nicht so groß. Der AMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 2960 x 1140 Pixel und dem Seitenverhältnis 18,5:9 erfüllt höchste Ansprüche. Geboten werden brillante Farben, die förmlich leuchten. Das Display hat eine sehr gute Helligkeit, die FaDie eine Linse ist wie beim Galaxy S8 mit 12 Megapixel und einer Blende von F1.7 ausgestattet, die zweite kommt mit der gleichen Pixelmenge und einer Blende von F2.4 daher. Was nützt die zweite Linse? Ersten ist damit wie beim iPhone 7 Plus ein echter Zweifach-Zoom möglich (siehe Bildergalerie). Zweitens wird damit der elegante Tiefenschärfe-Effekt möglich: Das Objekt im Vordergrund ist scharf, während der Hintergrund verschwimmt. Die Stärke des Effekts kann man während und sogar nach de Aufnahme jederzeit anpassen.

Die sonstigen technischen Features sind:

- Wasserfestigkeit nach IP 68
- Speicher und RAM: 64 GB (erweitert mit SD-Karte) und 6 GB RAM
- LTE Cat 16 (1 Gbps/150 Mbps)
- Nano SIM-Karte
- Dual SIM
- Kopfhörer: AKG Premium Headset
- Akku: 3330 mAh

Wie bei anderen Doppelkamera-Handys mit Tiefenschärfe hat auch das Note 8 bei zu schwachem Licht oder zu starker Sonneneinstrahlung Mühe, das Objekt zu scharf zu stellen. Aber auch bei Low Light Situationen kann man damit ansehnliche Bilder produzieren. Ansonsten bietet das Note 8 wie auch das S8 ein umfangreiches Paket an Fotofunktionen. Fotos lassen sich sogar im RAW Profi-Format abspeichern. Die Farbtreue ist hervorragend. Für Videos und Streaming ist das Note 8 mit seiner Grösse perfekt.

Randlose Displays sind der neue Smartphone Trend, was auch LG mit dem neuen V30 (PLUS) erkannt hat, welches erstmals über ein Display mit FullVision-P-OLED-Technologie im 18:9 Format, Dual Kamera, Snapdragon 835 CPU verfügt. Was die Vorteile des P-OLED-Displays angeht, so bietet dieses einen sehr guten Schwarzton und soll eine 10-Mal-schnellere Reaktionszeit haben, als ein LCD-Panel. Weiterhin soll das verarbeitete Plastik widerstandsfähiger sein als Glas, was den Hersteller jedoch nicht davon abhält, die Gorilla-Glas-5-Schutztechnologie beim LG V30 zu verwenden. So gibt das V30-Display auch HDR-Videos – beispielsweise von Netflix oder Amazon – mit erhöhtem HDR-Kontrastumfang nach HDR10-Standard wieder. Die enorm hohe Auflösung von 2880x1440 Pixeln lässt sich etwa für Googles Daydream-VR-Brillen nutzen, deren Bild dann weniger klötzchenhaft wirkt. Die technischen Daten sprechen die Sprache der absoluten Spitzenklasse. Die Dual-Kamera auf der Rückseite verfügt über eine f/1.6-Blende sowie eine Glaslinse. Beide Spezifikationen sind bisher einmalig in einem Handy. Die besonders empfindliche Blende soll mehr Licht auf den Sensor lassen als die bis dato empfindlichste Blende in der Smartphone-Welt, die f/1.7-Blende im Samsung Galaxy S8.

Zusätzlich hat es eine "Crystal Clear"-Linse aus Glas. Sie soll für bessere Lichtdurchlässigkeit sowie bessere Farbwiedergabe als Plastiklinsen, die üblicherweise in Smartphones eingesetzt werden, sorgen. Laut dem Handy-Hersteller ist "die Kamera des V30 der Kamera seines Vorgängers in allen Belangen überlegen." Sie soll Verzerrungen am Bildrand von Weitwinkelaufnahmen im Vergleich mit dem V20 um ein Drittel reduzieren. Die beiden verwendeten Sensoren sind jedoch nicht gerade ein Meilenstein in der Kameratechnik. So kommen nur ein 16- und ein 13-Megapixel-Sensor zum Einsatz, die jeweils mit Objektiven mit unterschiedlichen Brennweiten kombiniert werden. Das ergibt eine Kamera mit 71° und eine mit 120° Bildwinkel. Damit ist das Setup schon bekannt aus dem LG G6 und dem LG G5, die ebenfalls beide auf zwei Brennweiten setzten. Das LG V30 in der Übersicht:

Display: 6 Zoll, 18:9, 2.880 x 1.440 Pixel
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835
Arbeitsspeicher: 4 GB
SD-Card-Unterstützung bis 2 TB
Hauptspeicher: 64 / 128 GB (erweiterbar)
Frontkamera: 5 Megapixel
Hauptkamera: 16 / 13 Megapixel Dual
Akku: 3.300 mAh, Qi
Schutzklasse: IP68
Größe: 151,7 x 75,4 x 7,3 mm
Gewicht: 158 Gramm

Sehr gut gefallen hat uns auch das neue LENOVO MOTO Z2 FORCE mit Dual Kamera, schon wegen der Möglichkeit diverse Erweiterungsmodule (Moto Mods) an der Rückseite des Smartphones anzubringen, um die Funktionalität zu verbessern. Neu ist hierbei eine 360 Grad Kamera, weiterhin gibt es den Beameraufsatz, das Hasselblad-Kamera-Modul mit 10-fach optischen Zoom, einen Satellitenempfänger-Mod, JBL Soundmodule. Das verwendete Betriebssystem ist quasi Android in seiner Reinform, das hat den Vorteil von schnellen Updates und aktuellen Sicherheitspatches. Dafür ist Motorola bekannt. Ein paar Software-Extras gibt's aber wie immer dazu, unter anderem clevere Schnellstart-Möglichkeiten für Kamera oder Taschenlampe, eine gute Kamera-App und eine Eintastensteuerung über den Fingerabdruck-Sensor, die die Navigationstasten im Bildschirm obsolet macht. Die Einstellungen finden sich in der "Moto"-App. Wie alle Hersteller legt auch Motorola großen Wert auf die Kamera, die sich mit Dual-Pixel-Autofokus, lichtstarker Blende f/1.7 und 12-Megapixel-Sensor als gutes Gesamtpaket andient und gute Fotos macht, die auch bei wenig Licht nicht zu stark rauschen. Gesplitterte Bildschirme sind eins der größten Ärgernisse von Smartphone-Nutzern. Beim neuen Top-Smartphone Moto Z2 Force soll damit endlich Schluss sein, da der Hersteller eine zusätzliche Spezialschicht auf dem Display aufbringt.

Technische Daten

System: Android 7.1.1
Display: 5,5 Zoll, AMOLED, Full HD (1920x1080p, 401 ppi)
Prozessor. Snapdragon 626, 2,2 GHz
Arbeitsspeicher: 4 GB
Interner Speicher: 64 GB + microSD-Karten
Kamera: 12 MP, f/1.7
Frontkamera: 5 MP, f/2.2
Akku: 3000 mAh, Schnellladefunktion
WLAN n, LTE Cat. 6
USB-C, Bluetooth 4.2, NFC
Fingerabdruck-Sensor
Maße: 156 x 76 x 6 mm
Gewicht: 145 g

Desweiteren stellte Lenovo das Moto X4 vor, welches mit einem 5,2 Zoll (13,2 Zentimeter) großen AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung (1920x1080 Pixel) daher kommt. Ausgestattet mit einem Qualcomm-Snapdragon-630-Prozessor mit acht ARM-Cortex-53-Kernen für bis zu 2,2 Gigahertz Leistung sowie mit einer Andreno-508-Grafikeinheit mit 650 Megahertz. Je nach Modell verfügt das Moto X4 im europäischen Raum über 3 oder 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und 32 respektive 64 GB internen Speicher, den eine microSD-Karte um bis zu 2 Terabyte erweitert.

Sony Xperia XZ Premium Features mit 960 fps slow-motion and 4K display


Die neue 960-FPS-Kamera des Xperia XZ Premium und Xperia XZs ist wirklich beeindruckend, damit lassen sich Super-Slow-Motion-Videos erstellen. Das 4K-Display nutzt diesen Modus nicht durchgängig. Der verwendete neuer Sensor mit DRAM ist vorerst exklusiv für Sony. Sony verbaut seinen neuen High-End-Sensor im Xperia XZ Premium und Xperia XZs. Diesen exklusiven Status will Sony auch für eine gewisse Zeit beibehalten, der Sensor soll nicht sofort auch anderen Smartphone-Herstellern angeboten werden, dieser Schritt sei erst für die Zukunft geplant, sagte Sony im Gespräch mit ComputerBase. Die Kamera leistet stolze 19-Megapixel-Kamera mit DRAM im Sensor.

Die neue 960-FPS-Zeitlupe ist jedoch kein Kamera-Modus, der dauerhaft für unbegrenzte Zeit verwendet werden kann. Er ist eine Option über die normale Zeitlupe hinaus, die beim Schießen von Videos kurzzeitig zugeschaltet werden kann. Diese Einschränkung besteht deshalb, weil die 960-FPS-Zeitlupe im 125 Megabyte großen DRAM-Zwischenspeicher direkt im Sensor gebuffert und anschließend im Speicher des Smartphones abgespeichert wird. Ist dieser Sensor-interne Speicher voll, stoppt die Aufnahme mit 960 FPS und das Smartphone setzt mit der parallel durchgeführten, am DRAM vorbei geleiteten normalen Videoaufnahme fort. Sobald der Buffer im Sensor geleert wurde, kann der Anwender wieder eine neue 960-FPS starten.

Das Ergebnis ist ein Video, das an den jeweils aktivierten Stellen verlangsamt und die 960-FPS-Zeitlupe mit 30 Bildern pro Sekunde (FPS) wiedergibt. Der Übergang zwischen normalem Video und eingefügten Sequenzen ist nicht durch einen Schnitt erkennbar, jedoch in puncto Bildqualität sichtbar. Denn Sonys Superzeitlupe wird nicht einfach nur im 4K- oder Full-HD-Modus der Videokamera zugeschaltet, sondern ist ein eigenständiger Modus, der nur mit 720p-Modus arbeitet, obwohl Sonys Halbleiter-Sparte den Sensor mit 960 FPS bei 1.080p spezifiziert.

Wenig Licht pro Frame, HDR-Unterstützung,

Da bei 960 FPS für jeden Frame nur sehr wenig Licht auf den Sensor trifft, erhöht Sony den ISO-Wert, was jedoch zu sichtbarem Rauschen führt, das bei normalen Videoaufnahmen nicht sichtbar ist. Sony empfiehlt deshalb, die Zeitlupenfunktion nur bei sehr guter Ausleuchtung oder bei Sonnenschein unter freiem Himmel zu verwenden. Das Endergebnis einer 960-FPS-Aufnahme ist aber trotz kleinerer Einschränkungen bei der Bildqualität beeindruckend.

Die zweite große Feature des Xperia XZ Premium ist das 4K-Display mit HDR-Unterstützung. Die Android-7.1-Oberfläche selbst wird nicht in 4K gerendert, sondern von Full HDmit dem Faktor vier auf das Display hochskaliert. Erst wenn sich der Anwender in der Video-App ein 4K-Video oder in der Galerie ein Foto anschaut, wird zur nativen Darstellung ohne Upscaling gewechselt. Sony begründet dies mit einem reduzierten Energieverbrauch während der täglichen Nutzung. Auch HDR ist immer nur dann eingeschaltet, wenn es bei einem Video auch genutzt wird. Das kann entweder bei HDR-Inhalten von Amazon sowie über YouTube abgerufenen Videos der Fall sein oder aber auch bei selbst mit dem Xperia geschossenen 4K-HDR-Filmen. Auch die Motion Eye-Technologie mit dem 3D-Scans angefertigt werden können beeindruckt. Was läge näher, als diese 3D-Portraits gleich mit einem 3D-Drucker auszudrucken und naturgetreu zu bemalen. Der technische Ersteindruck zum Xperia XZ Premium fällt trotz des ein oder anderen Problems, sehr gut aus. Die Verarbeitung ist wie gewohnt auf hohem Niveau. Ein echter Hingucker ist die Chrom-Gehäuse-Variante, aber auch Schwarz sieht gut aus. Der unverbindliche Preis fällt mit 749 Euro gemessen an den Features fair aus. Im Topmodell steckt wie bei Samsung auch ein Snapdragon 835.


PEARL präsentierte die Alexa Echo Alternative "Auvisio QAS-300"

Wer die Sprachassistentin Alexa von Amazon nutzen möchte, braucht nicht zwingend einen Echo-Lautsprecher. Auch andere Hersteller holen sich die Technik auf ihre Geräte. Dazu gehört auch die Pearl-Marke Auvisio mit dem Lautsprecher QAS-300. Der Sicherheitsvorteil ist hierbei, das Alexa nicht auf Zuruf reagiert, sondern nur auf Tastendruck. Neben der Steuerung des Smarthomes per Sprache, bietet die Box auch eine Multiroom-Funktion, mit der sich bis zu 8 Geräte synchronisieren lassen. Der Preis liegt laut PEARL bei 79,90 Euro.


„Die IFA hat ihre Rolle als weltweit bedeutendste Messe für Elektro-Hausgeräte auch im Jubiläumsjahr mit der zehnten Ausgabe von Home Appliances@IFA gestärkt. Sie hat so einen außerordentlichen Beitrag für die zu erwartende weltweit positive Marktentwicklung im Hausgeräte-Bereich geleistet“, unterstreicht Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektrohausgeräte und CECED-Präsident.

„Für alle beteiligten Industrien, Handel, Konsumenten und Medien ist die IFA der effizienteste und weltweit bedeutendste Kommunikationstreffpunkt“, erklärt Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. „Wir sind außerordentlich zufrieden über die exzellente Resonanz.“

Weitere IFA-Highlights finden Sie in unserer Bildergalerie.



(TE)


CARAVAN-SALON 2017 - Weltgrößte Campingmesse in Düsseldorf
- Leitmesse und Trendbarometer der Branche -



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Düsseldorf, 31.08.2017. Seit 1994 ist der Caravan-Salon in Düsseldorf Ziel vieler Reisemobilisten. In erstmals 13 Hallen durften sich die Messebesucher auf die weltweit größte Auswahl rund um den mobilen Urlaub freuen. Auf 214 000 Quadratmetern – etwa eine Fläche von rund 30 Fußballfeldern – waren über 130 Caravan- und Reisemobilmarken, sowie mehr als 2.100 Freizeit-Fahrzeuge der unterschiedlichsten Preisklassen vertreten. Europas bedeutendste Messe für die Caravanbranche boomt ebenso wie unverändert, wie die steil ansteigenden Absatzzahlen der Freizeitfahrzeuge. Schwerpunkte sind bei den Reisemobilen einmal mehr die Kastenwagen mit gleich drei neuen Crafter-Ausbauten sowie die Kombination aus kompakt und günstig bei den Einsteigermarken. Die 3500 messeeigenen Reisemobil-Stellplätze waren auch dieses Jahr wieder vollständig mit angereisten Wohnmobilen belegt, ein Zeichen, dass auch dieses Jahr wieder ein Rekordjahr wird. Zahlreiche Caravan- und Reisewohnmobilhersteller stellten Ihre Neuheiten vor. Dethleffs präsentierte einen ultraleichten, multifunktionalen Caravan namens "Coco" und das "Dethleffs e.home" wurde als Studie für ein elektrisches Reisewohnmobil der Zukunft vorgestellt. In Halle 14 wurden zahlreiche Landyachten auf Mercedes Actros und MAN-Basis gezeigt, die großen Trends gehen jedoch in eine ganz andere Richtung. Generell gewinnen die Themen Konnektivität, Komfort sowie mehr und mehr auch Innen- und Außendesign an Bedeutung. Leichtbau-Maßnahmen sind mit Blick auf die 3,5-Tonnen-Begrenzung unerlässlich. Beliebt sind vor allem kompakte Kastenwagen.

Vor über 20 Jahren begann Volkswagen mit der Fertigung des Florida – damals noch auf VW LT-Basis – und hinterließ eine große Lücke oberhalb der kleineren Transporter-Modelle. Der California XXL soll diese wieder schließen und wendet sich an eine junge, hippe Zielgruppe, die dem Bulli mittlerweile entwachsen ist.

Die VW-Skizzen vom Aufbau versprechen viel: Neben einem ausziehbaren Bad mit Lamellenfußboden und Klappwaschbecken, das quer zur Fahrtrichtung steht, will der große Bulli-Bruder (2,90 Meter hoch) mit fast durchgehenden Hängeschränken und einem zwei Meter langen, teilbaren Längsbett überzeugen. Der Kühlschrank besteht aus zwei Fächern, die sich im Dachstaukasten über der Küche und unter dem Zweiflammenkocher verstecken. Wann der California XXL auf den Markt kommt und wie viel er kosten soll, ist noch nicht bekannt.

VW Crafter als Basis für Reisemobile

Aufgrund der modernen Technik und mit zahlreichen Assistenzsystemen ausgestattet, rückt der VW Crafter in den Fokus der Kastenwagen-Neuheiten, sowie als Basisfahrzeug. Gleich drei VW Crafter Reisemobil Modelle debütierten in Düsseldorf: der Knaus BoxDrive als Serienausgabe der wesentlich farbfreudigeren Saint & Sinner-Studie, die Neuauflage des legendären Sven Hedins von Westfalia und die VW-eigene Studie eines California XXL, mit der das Erfolgskonzept des T6-Campers in die nächsthöhere Fahrzeuggattung transferiert wird und endlich den Einbau eines Waschraums mit Toilette ermöglicht.

Die Crafter-Modelle setzen auf den hohen Varianten-Möglichkeiten des VW-Nutzfahrzeugs mit dem sehr Pkw-nahen Cockpit und ebensolchen Fahreigenschaften. Zudem bietet kein anderer Hersteller eine solche Vielzahl von Assistenzsystemen an, die vom mitlenkenden Spurhalter über Berganfahrhilfe, Seitenwind- und Stau-Assistenten bis hin zur Rangierhilfe mit Anhänger („Trailer Assist“) reicht, und nur wenige andere offerieren die Möglichkeit eines rollenden WLAN-Hotspots an Bord. Freilich geht das ins Geld. Und auch wenn Schwabenmobil das Grundmodell seines Crafter-Ausbaus ab rund 60.000 Euro anbietet, dürften Preise jenseits der 75.000 Euro aufwärts für ein gut ausgestattetes Fahrzeug bei der Konkurrenz die Normalität sein.
Günstig geht anders. Eher so wie bei den so genannten Einsteigermarken. Ob Weinsberg als Knaus-Ableger, die Eura-Mobil-Tochter Forster oder Sun Living als günstige Adria-Alternative – mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis machen allesamt gute Geschäfte. Auch die Hymer-Gruppe ist mit der eigenen Tochtermarke Carado und dem Dethleffs-Pendant Sunlight längst mit großem Erfolg in diesem Segment unterwegs und feiert in Düsseldorf die Premieren der Camper-Vans Carado Vlow und Sunlight Cliff. Auch XGO bei Palmo bot preisgünstige Einstiegsmodelle an. Damit aber noch nicht genug: Als dritte Einsteigermarke schickt der Konzern aus Bad Waldsee zudem die neue Marke Etrusco zu ihrer Deutschland-Premiere an den Start.

Forster stellte den T 637SB als 6,37 Meter langes, teilintegriertes Reisewohnmobil für Einsteiger vor. Trotz kompakten Aussenmaßen, bietet das Fahrzeug im Inneren eine offen anmutende Raumeindruck und ausreichend Komfort. Im Fahrzeugheck ist ein längs eingebautes Doppelbett eingebaut. In der Fahrzeugmitte befindet sich eine Winkelküche und eine bequeme L-Sitzgruppe, sowie ein Längswaschraum vervollständigen das Komfortangebot. Über der Sitzgruppe ist wahlweise und ohne Aufpreis ein elektrisch angetriebenes Hubbettoder eine Heki 3 Dachluke angebracht. Der Grundpreis liegt mit 45.990,- Euro in der Einsteigerklasse.

Noch günstiger sind z.B. die Reisewohnmobile von Ahorn auf Renault-Basis ab 36.600 Euro. Allerdings kann man mit einigen Zusatzausstattungen auch hier leicht über die 50.000,- Euro-Marke kommen.
Die günstigsten Teilintegrierten, die wir auf der Messe entdecken konnten waren z.B. der XGO i-move by Palmo zum Grundpreis von 33.999 Euro. Das ausgestellte Fahrzeug kam mit einigen Sonderausstattungen, wie Klimaanlage, Megazubehörpaket und Transportkosten aber auch schon auf 40.932,- Euro.


Etrusco Reisemobil

Etrusco realisiert deutsche Präzision in der Konstruktionstechnik und verbindet sie mit mediterran, elegantem Design. Doch das Italo-Image täuscht: Zusammengebaut wird der Teilintegrierte – bestehend aus dem Fiat-Ducato-Fahrerhaus und dem Aufbau – zwar in der Toskana, doch die Basis stammt aus dem Capron-Werk (Sunlight, Carado) in Sachsen. Trotz deutscher Wurzeln, werden sie zu sehr attraktiven Preisen angeboten. In Frankreich, Spanien und Italien verkaufen sich die Newcomer seit ca. einem Jahr bereits sehr gut. Zur jetzigen Einführung in Deutschland steht eine Modellpalette von 7 Teilintegrierten und 2 integrierten Modellen bereit. Die Bandbreite bei den teilintegrierten Wohnmobilen reicht vom sechs Meter langen T5900 DB für 40.799 Euro mit Doppelquerbett im Heck bis zum 7,43 Meter langen T7400 QB mit Queensbett für 46.400 Euro. Alternativ kann man auch Grundrisse mit Einzelbetten im hinteren Abteil bestellen. Die beiden ebenfalls 7,43 Meter langen I-Modelle, wie alle anderen auf Fiat-Ducato-Basis, kosten ab 56.000 Euro.

Das sieht man dem sieben Meter langen Etrusco allerdings nicht an, denn edle Creme- und Mokkatöne auf modernen Materialien bestimmen das Interieur. Zusätzlich zum üppigen Querbett im Heck lässt sich über der Sitzgruppe ein elektrisches Hubbett herunterfahren. Auf der Testfahrt zeigt sich die gute Verarbeitung der Möbel – nichts quietscht oder knarzt übermäßig im Wohnraum. Etrusco macht es vor: Moderner Look und gute Qualität müssen nicht teuer sein. Preis: ab 44 899 Euro.
Aber nicht nur bei Etrusco debütieren integrierte Fahrzeuge. Die Königsklasse der Reisemobile ist in der Neuheitenliste stark vertreten. Bei Bürstner gehen mit dem Lyseo Time und Ixeo gleich zwei neue I-Modelle an den Start. Euramobil erweitert die neue Integra-Generation um die Sieben-Meter-Ausgabe 700 EB, und die ebenfalls zum französischen Trigano-Konzern gehörenden Marken Mobilvetta und Roller-Team lockten bei der K-Yacht Tekno und der erweiterten Zefiro-Baureihe mit extravagantem italienischen Design. Hymer schafft es durch extreme Leichtbau-Maßnahmen, einen Exsis-I im 7,5-Meter-Gardemaß unter drei Tonnen Leergewicht auf die Straße zu bringen.

Aber auch Alkoven-Reisemobile bekommen langsam wieder Aufwind. Dethleffs präsentierte deshalb gleich drei neue Modelle in den Baureihen "Trend", "Globetrotter XXL" und "Grand Alpa". Als preiswerter Familien-Alkoven empfiehlt sich dagegen der Forster A734 VB.

Maurer Reisemobil

Maurer realisiert individuelle Reisemobil-Träume: In seiner Schweizer Manufaktur baut er vom barrierefreien Liner bis zum Wüstencamper so ziemlich alles. Bei der neuen SL 25 Baureihe können sich die Kunden nun erstmals auch für einen Iveco Daily als Basisfahrzeug entscheiden. Den Neuen in der Maurer-Flotte gibt es in verschiedenen Größen von 3,5 bis 7,2 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Ab 4,5 Tonnen gibt es sogar einen Slide-out dazu. Was bleibt, ist die bewährte Mono-Shell-Technologie: Der gesamte Aufbau ist aus einem Guss und soll dadurch besonders stabil und dicht sein. Der Starliner SL 25 startet zu Preisen ab 163 000 Euro.

LEDs und Ambiente-Beleuchtung

Zahlreiche Wohnmobilhersteller setzen auf wertiges Innendesign mit neuartigen Lichtkonzepten, großzügig eingesetzten LED-Lampen und Ambiente-Beleuchtung, was den derzeitigen Trend aus der PKW-Industrie widerspiegelt. Auch in puncto Konnektivität und Smart Home schreiten die Entwicklungen voran, so wird das Smartphone per App zum fernbedienbaren Kontrollpaneel, über das sich die Füllung der Tanks ablesen oder diverse andere Funktionen regeln lassen. In der Smartphone-Einbindung beim Infotainment-Navi sind die Reisemobil-Hersteller allerdings noch längst nicht so weit wie die automobile Konkurrenz.

Starter-Welt in Halle 18

In der Halle 18 wurde die „Starter-Welt“ präsentiert, eine Art Entdeckungstour zum Thema Camping und Caravaning für Neueinsteiger. „Wir haben festgestellt, dass der Bedarf für eine fachmännische, herstellerunabhängige Beratung bei Neueinsteigern aber auch erfahrenen Caravanern groß ist“, sagte Messe-Direktor Stefan Koschke. Im Traumtouren-Kino wurden Filme Filme zu besonderen Reisemobil-Destinationen gezeigt. In ein „Zubehör-Paradies“ wurde die neu hinzu gekommene Halle 7a verwandelt.

Der Caravan-Salon ist auch immer eine Verkaufsmesse bei der potenzielle Kunden das eine oder andere Schnäppchen mit umfangreichen Zusatzausstattungen, insbesondere bei Jubiläumsmodellen, machen können. So fuhren die Hersteller bei den Produkt-Präsentationen das ganze Spektrum vom kleinen Camper-Ausbau im Caddy-Format bis zum großen Luxus-Mobil, wie etwa der neuen Vario Landyacht auf. Der 26-Tonner auf Mercedes-Actros-Basis samt SL-Roadster in der Heckgarage nähert sich zu Preisen ab 773.500 Euro bereits der Millionengrenze – und war noch nicht einmal das
teuerste Fahrzeug der Messe.

Carthago Reisemobil-Probefahrten

Der oberschwäbische Hersteller Carthago ist mittlerweile Marktführer und machte mit zahlreichen Probefahrten das Reisemobil-Fahrgefühl für viele Besucher hautnah erlebbar. Wir sind den Carthago e-Liner gefahren und waren beeindruckt. Das Aussen- und Innendesign ist außerordentlich gut gelungen und ließ kaum Wünsche offen. Das Unternehmen mit Sitz in Aulendorf (Kreis Ravensburg) hat seinen Umsatz Ende Juli im zu Ende gehenden Geschäftsjahr 2016/17 von 254 Millionen Euro um mehr als 18 Prozent auf 300 Millionen Euro gesteigert. Die Anzahl der verkauften Wohnmobile erhöhte sich von 4000 auf 4900 Fahrzeuge.


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Fazit

Der Caravan-Salon ist in Europa die größte Leit- und Trendmesse. Ein Besuch für potentielle Käufer, die sich einen Überblick über den Reisemobilmarkt verschaffen wollen, lohnt sich immer. Gerade bei den günstigen Angeboten sollte man auf die verwendeten Materialien, wie Holzfunier oder fehlende Schutzbeschläge achten. Bei den Marken- und Premienhersteller ist die Qualität auf einem hohen Standart. Aufgrund der vielen Aussteller, sollte man jedoch für einen Messebesuch immer gleich mehrere Tage Zeit einplanen. Den Abend kann man dann geruhsam, wie in diesem Jahr der Fall, beim Gourmet-Festival Düsseldorf ausklingen lassen. Drei Tage lang präsentierte sich die Königsallee als Laufsteg kulinarischer Delikatessen und erlesenen Weinen. Gekrönte Küchenprofis über die Schulter schauen und nach einem Besuch beim Caravan-Salon bei einem leckeren, qualitativ hochwertigen Degustations-Menü wieder Kräfte sammeln. Dort kann mit Freunden oder der Familie in gemütlicher Atmosphäre entlang des KÖ-Grabens geschlemmt werden.



(TE)


TENDENCE 2017


„Alles ist im Fluss“ – eine Erkenntnis der griechischen Philosophie, die sich auch auf den europäischen Handel anwenden lässt: Denn ein beispielloses Netz aus Warenströmen, aus Im- und Exporten, durchzieht die Europäische Union. Dies ist das Ergebnis der Barrierefreiheit zwischen den einzelnen Mitgliedsländern, die den unkomplizierten Warenaustausch im derzeitigen Maße erst ermöglicht hat.
Aber welches europäische Land kommt uns als erstes beim Stichwort „Exportmeister“ in den Sinn? Welches Land ist innerhalb der EU Handelsplatz Nummer eins? Und stimmen die naheliegenden Vermutungen auch im Hinblick auf den Handel mit Lifestyle-Konsumgütern wie Kleinmöbeln, Glas, Porzellan und Keramik oder Schmuck?

In Ergänzung zum Management Report „Konsumausgaben in Europa. Eine Studie zum Vergleich europäischer Märkte“, der anlässlich der Ambiente 2017 erschienen ist, hat die Messe Frankfurt das Institut für Handelsforschung – IFH Retail Consultants – aus Köln mit einer Recherche beauftragt. Die Ergebnisse liegen zum jetzigen Zeitpunkt vor und damit wenige Wochen vor der Konsumgütermesse Tendence, die vom 24. bis 27. Juni in Frankfurt am Main stattfindet.

Konkret geht es dabei um Warenströme zwischen den einzelnen EU-Staaten[1]. Untersucht wurden Import, Export und Produktion von Konsumgütern in den acht größten nationalen Märkten des europäischen Wirtschaftsraums[2]: Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Italien, Niederlande, Österreich, Polen und Spanien.[3]

GPK – Glas, Porzellan, Keramik und Hausrat
Innerhalb der EU stellt Deutschland mit einer Marktversorgung von 3,39 Milliarden Euro bei GPK, also Glas, Porzellan und Keramik sowie Hausrat den bedeutendsten Einzelmarkt dar. Zur Inlandsmarktversorgung tragen 2015 zum einen die heimische Produktion mit 2,5 Milliarden Euro und Importe in Höhe von 3,8 Milliarden Euro bei. Exportiert werden GPK-Produkte im Wert von 2,9 Milliarden Euro.

Beim Produktionsquotenranking steht Polen an erster Stelle: Eine Quote von 142,7 Prozent zeigt, dass neben der Versorgung der polnischen Verbraucher noch genügend Raum für Exporte bleibt. Von den 1,1 Milliarden Euro Produktionsvolumen können ganze 906 Millionen Euro exportiert werden. Das liegt auch daran, dass zur Deckung des polnischen Bedarfs zusätzlich GPK und Hausrat für 630 Millionen Euro importiert werden.

EU-weit liegt die Produktionsquote im Betrachtungszeitraum zwischen 83 und 88 Prozent mit fallender Tendenz. Das heißt, dass sich in diesem Markt die Bedeutung der internationalen Verflechtung durch Im- und Exporte erhöht. Der in diesem Segment bisher typische Versorgungscharakter nimmt also mehr und mehr ab und die Einzelmärkte innerhalb der EU wachsen immer stärker zusammen. Ein Umstand, den die Barrierefreiheit des Handels im EU-Wirtschaftsraum möglich macht.

Kleinmöbel
So unterschiedlich wie die Waren sind auch die Ausprägungen der Warenströme zwischen den Ländern der Europäischen Union. Im Gegensatz zum Segment GPK und Hausrat ist der Kleinmöbelmarkt gekennzeichnet durch einen eindeutigen Versorgungsmodus. Das heißt die Produktion ist traditionell auf die Befriedigung der Nachfrage im eigenen Land ausgerichtet. In Zahlen heißt das: EU-weit gibt es eine überproportionale Produktionsleistung von 5,15 Milliarden Euro im Segment der Kleinmöbel, dabei werden nur ergänzend Waren importiert, zuletzt für 1,86 Milliarden Euro. Die Auslandsnachfrage bedienen die Länder mit nur 2,27 Milliarden Euro. Verhältnismäßig wenige Waren werden also zusätzlich im- oder exportiert. Ausnahmen bilden lediglich Italien und Polen. Ersteres steht als designorientiertes Herstellerland mit einer Produktionsquote von 184 Prozent im Jahr 2015 an der Spitze der Exporteure. Von Kleinmöbeln im Wert von 1,08 Milliarden Euro, die auf italienischen Grund und Boden produziert wurden, gingen Waren für 600 Millionen Euro ins Ausland. An zweiter Stelle steht Polen mit einem Produktionsvolumen von 853 Millionen Euro, von denen fast die Hälfte, nämlich 410 Millionen Euro exportiert werden. Der Import hingegen ist in Polen mit 41 Millionen Euro vergleichsweise gering.

Schmuck
Während sich bei Regalen, Beistelltischen oder Garderoben alles um die Versorgung der heimischen Nachfrage dreht, steht der Schmuckmarkt für ein hochkomplexes, international stark verflochtenes Warenstromsystem. Was damit gemeint ist, lässt sich an folgenden Zahlen erkennen: Das Produktionsvolumen lag 2015 insgesamt bei den EU-Staaten bei 9,4 Milliarden Euro. Importiert wurde Schmuck im Wert von 13,2 Milliarden, der Export betrug sogar 15,7 Milliarden Euro.

Eine Ausnahme stellt auch hier Italien dar: Mit einer Produktionsquote von 362 Prozent nimmt das Land am Mittelmeer eine herausragende Stellung ein. Schon ein Viertel des Produktionsvolumens von 4,7 Milliarden Euro reicht aus, um die heimische italienische Nachfrage zu befriedigen. Importiert wird Schmuck aus dem Ausland für 1,7 Milliarden, während mehr als 5 Milliarden Euro auf den Export entfallen. Innerhalb der EU kann da nur Frankreich mit einem Schmuckexport von 4,2 Milliarden Euro annähernd mithalten. Deutschland zum Beispiel ist zwar mit 3,9 Milliarden Euro Marktvolumen auf Handelsebene wichtigster europäischer Schmuckmarkt, exportiert aber nur Schmuckstücke im Wert von 1,4 Milliarden Euro. Es zählt daher als transitärer europäischer Handelsplatz, in dem Schmuck vor allem gehandelt und konsumiert wird.

Lederwaren/Accessoires
Auch bei Fashionaccessoires wie Handtaschen, Portemonnaies oder Handschuhen dominieren eindeutig die internationalen Warenströme das Geschehen am Marktplatz Europa. So werden Lederwaren und Accessoires für zuletzt 7,7 Milliarden Euro in der Europäischen Union produziert und für stattliche 21,2 Milliarden importiert. Auch der Export liegt mit 17,3 Milliarden vergleichsweise hoch, beträgt er doch noch mehr als das Doppelte des Produktionsvolumens. Auch hier hat Italien eine besondere Stellung: Verglichen mit den restlichen EU-Ländern zeichnet die Italiener eine überragende Produktionsleistung von 4,5 Milliarden Euro aus. Bei einer Inlandsmarktversorgung von 1,5 Milliarden Euro und Importen von 2,7 Milliarden Euro bleibt so genügend Versorgungsmasse, um die Auslandsnachfrage zu bedienen (Export: 5,7 Milliarden Euro). Die Nummer 2 ist Frankreich mit einer Accessoires-Produktion von immerhin noch 1,5 Milliarden Euro sowie Importen von 3,8 und Exporten von 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2015. Die übrigen EU-Staaten versorgen die Nachfrage vor Ort hauptsächlich mit Auslandsware. Deutschland und das Vereinigte Königreich sind Beispiele dafür: Beide haben einen beachtlichen Verbrauch im Inland (Deutschland: 2,2 Milliarden Euro; das Vereinigte Königreich 2,3 Milliarden Euro), aber eine eher geringe Produktionsleistung (Deutschland: 195 Millionen; das Vereinigte Königreich: 344 Millionen Euro).

Gartenausstattung/-dekoration
In Punkto Outdoor-Möblierung und Deko fürs Wohnzimmer im Grünen sind die Niederländer die Meister des Außenhandels. Das belegen eindrucksvolle Import- und Exportquoten von 281 bzw. 480 Prozent. Dabei beträgt die Inlandsmarktversorgung der vergleichsweise kleinen Niederlande gerade einmal 175 Millionen Euro. Bei einer Produktionsleistung von 83 Millionen wird mit einem Import von 492 Millionen und einem Export von 400 Millionen Euro knapp das Dreifache bzw. das Fünffache über die Ländergrenzen hinweg transferiert.
Den Gegenpol dazu bildet Italien als der Selbstversorger in Sachen Gartenausstattung: mit einer Inlandsmarktversorgung von 955 Millionen Euro und einer Produktionsquote von überproportionalen 102,9 Prozent. EU-weit liegt die Inlandsmarktversorgung 2015 bei 4,7 Milliarden Euro. Dabei werden im gleichen Zeitraum Waren für 4,9 Milliarden importiert und für 3,4 Milliarden Euro exportiert. Die EU-interne Produktion umfasst Gartenausstattung und -dekoration für 3,2 Milliarden Euro. Ein Markt, der sich in den Anfängen einer transitären Entwicklung befindet.
Weitere Marktkennzahlen zu Im- und Exporten der genannten Länder sind auf Nachfrage beim Presseteam der Tendence erhältlich.
[1] Im Untersuchungszeitraum 2010 bis 2015 bestand die EU aus 27 Mitgliedsstaaten. Aktuell sind es 28 Länder, nachdem Kroatien 2013 hinzugekommen ist.
2 Analog zur Studie „Konsumausgaben in Europa“, die im Februar veröffentlicht wurde
3 Im vorliegenden Betrachtungsansatz liegt der Fokus rein auf den EU-Staaten, Exportnationen wie China wurden nicht mit einbezogen.

Plattform für den europäischen Handel
Als internationale Ordermesse und Neuheitenplattform für die zweite Jahreshälfte bedient die Tendence wie keine andere Messe in diesem Zeitraum den europäischen Handel. Das belegen eindrucksvoll auch die Zahlen aus dem Vorjahr: Zur Tendence 2016 kamen 61 Prozent der Besucher aus der EU, 20 Prozent aus dem restlichen Europa. Mit ihrer neuen Poolposition am Beginn der zweiten Jahreshälfte bietet sie getreu dem Motto „Two Seasons, one date“ Angebote für Herbst/Winter 2017 als auch Frühjahr/Sommer 2018.

Tendence – internationale Fachmesse für Konsumgüter
Die Tendence (24. bis 27. Juni 2017) ist die internationalste Orderplattform Deutschlands für die zweite Jahreshälfte. Das umfassende Produktportfolio setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Einrichten, Dekorieren, Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf, Gedeckter Tisch, Küche, Heimtextilien und Outdoor und zusammen. Händler erhalten vielfältige vertriebsunterstützende Impulse auf inszenierten Ausstellungsflächen und durch ein leistungsstarkes Rahmenprogramm. Starke Marken und Multiplikatoren nutzen die Neuheitenplattform zur Präsentation von Winter- und Weihnachtstrends. Gleichzeitig bieten sie dem großvolumigen internationalen Handel Gelegenheit auf zeitige Order für Frühjahrs- und Sommerkollektionen.

Quelle: Anita Baumann, Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main

(TE)


Inspirierende Architektur: Acht internationale Projekte erhalten Auszeichnung für „Textile Strukturen für neues Bauen“

Studentenwettbewerb der Techtextil prämiert Traglufthallen, Wohnzelt für Flüchtlinge, Betontextil und smarte Fassadenelemente

Ob textilbewehrter Beton, Gewebe für Leichtbaukonstruktionen oder funktionalisierte Textilien: Auf der Techtextil (9. bis 12.5.), internationale Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe, erwartet Architekten, Bauherren, -ingenieure und -planer ein breites Angebot faserbasierter Materialien im Anwendungsbereich Buildtech.

Passen dazu stehen pünktlich zur Eröffnung die Gewinner des Studentenwettbewerbes „Textile Strukturen für neues Bauen“ der Techtextil fest. Eine internationale Jury aus renommierten Bauingenieuren und Architekten hat acht Preise in verschiedenen Kategorien vergeben. Mit dem Studentenwettbewerb prämiert die Techtextil alle zwei Jahre die Ideen von Studenten und Young Professionals zum Bauen mit Textilien und texilarmierten Werkstoffen.

„Die ausgezeichneten Projekte überzeugten die Jury mit ihrer Inspirationskraft und neuen Blickwinkeln in der Architektur. Die Bandbreite reichte von optisch ansprechenden Traglufthallen oder verbesserten Wohnbereichen für Flüchtlingslager bis zu flexiblen, leichten Außenhäuten, textilen Inneneinrichtungssystemen bis hin zu smarten Fassadenelementen und Webstrukturen aus Beton“, so Michael Jänecke, Brand Manager Technical Textiles and Textile Processing bei der Messe Frankfurt. „Die Projekte stehen exemplarisch für die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten textiler Strukturen in Architektur und Bau.“

Die Jury vergab drei Preise in der Kategorie Makro-Architektur, zwei in der Kategorie Mikro-Architektur, zwei Preise in der Kategorie Material Innovation und einen Preis in der Kategorie Composites und Hybridstrukturen. Gemeinsam mit dem Verband TensiNet überreicht die Messe Frankfurt die Preise während der Techtextil am 9. Mai um 16 Uhr auf der Sonderfläche des Studentwettbewerbes (Halle 4.1 Stand H41).

Unterstützt durch den internationalen Verband TensiNet, zeichnet die Techtextil mit dem Preis Studenten und Young Professionals der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen und Produktdesign aus. Verantwortlich für die fachlich-wissenschaftliche Betreuung ist Prof. Dr. Dr. E.h. Dr. h.c. Werner Sobek, Leiter des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart.

Das sind die ausgezeichneten Projekte:


Den ersten Preis in der Kategorie Makro-Architektur erhält Katrin Fleischer von der Technischen Universität München für ihr „Deployable Roof“. Dabei handelt es sich um eine mobile Überdachung, bestehend aus aus einem auffaltbaren Stützgitter in der Form eines Tonnengewölbes und einer integrierten, durch biegeaktive

Leisten gespannte Membranabdeckung. Platz zwei geht an Margarita Fernández Colombás, Miguel Ángel Maure Blesa, Raquel Ocón Ruiz und Hugo Cifre von der Universidad Europea in Madrid für ihren „Espacio de la Nube“. Das Projekt basiert auf der Technologie pneumatischer Zelte, die von Tennishallen-Überdachungen bekannt ist. Die Jury hob die Vielschichtigkeit des Projektes auf ästhetischer, konstruktiver und räumlicher Ebene hervor. Den dritten Platz in der Kategorie belegt Ahmad Nouraldeen von der Fachhochschule Anhalt für seinen Entwurf eines Wohnzeltes für Flüchtlingslager. Das Zelt erinnert in Form und Fuktionalität an die Zelte amerikanischer Indianer, integriert zugleich jedoch erneuerbare Energien und verbessert die Lebenssituation der Bewohner durch Wärmeschutz und Belüftung.


1. Platz Mikroarchitektur: ‘Deployable Roof’/ Katrin Fleischer, Technische Universität München


Platz eins in der Kategorie Mikro-Architektur geht an Luani Costa von der Universidade do Minho in Portugal für ein smartes Fassadenelement. Das adaptive System besteht aus dreiecksförmigen Membranelementen, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit als Reaktion auf die jeweiligen Umgebungsbedingungen wie Wind, Regen und Sonneneinstrahlungen nach den Wünschen der Nutzer geöffnet oder geschlossen werden können. Platz zwei geht an Julia Mayer von der Technischen Universität Wien für ihr Konzept „Tryplo“, eine Neuinterpretation eines Baukastensystems aus textilen Bausteinen. Die Bausteine sind modular auf der Geometrie des Tetraeders aufgebaut und lassen sich zu räumlichen Strukturen verbinden. Neben spielerischen Anwendungen bieten sich Einsatzmöglichkeiten wie Möbel oder textile Strukturen.


1. Platz Mikroarchitektur: smartes Fassadenelement / Luani Costa, University of Minho (Portugal)


In der Kategorie Material Innovation geht Platz eins an Natascha Unger und Idalene Rapp von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee für ihr „Stone Web“. Der Projektbeitrag illustriert eine der wesentlichsten Grundlagen des Entwerfens im Leichtbau und kann als zukunftsweisend für den Einsatz faserbasierter Strukturen in der Welt des Bauens gesehen werden. Platz zwei belegen Malu Lücking, Rebecca Schedler, Jack Randol (ebenfalls Kunsthochschule Berlin-Weißensee) für „Shifting Stone“, ein vorgefertigtes Basaltgewebesystem, das in eine Fassade integriert werden kann. Der Shifting Stone-Beitrag visualisiert und nutzt das faszinierende Spannungsverhältnis zwischen einer Faser aus einem der härtesten Steine und der Verwandlung in ein flexibles, selbstaktives System.


1. Materialinnovation: ‘Stone Web’ / Natascha Unger, Idalene Rapp, Kunsthochschule Berlin-Weissensee


In der Kategorie Composites und Hybridstrukturen wird Anne-Kathrin Kühner für ihre Idee eines Betontextils mit Platz eins ausgezeichnet.


1. Platz Composites und Hybridstrukturen: Betontextil / Anne-Kathrin Kühner


Bei der Herstellung des Betontextils wird ein textiler Schlauch mit Hochleistungsbeton befüllt. Das so entstehende Filament ist unmittelbar nach dem Einbringen der Füllmasse formbar und beweglich und kann im Verbund mit weiteren derartigen Filamenten zu Geweben, Gestricken oder Gewirken verarbeitet werden.

Die ausgezeichneten Arbeiten werden während der gesamten Messedauer in einer Sonderschau in ausgestellt.

Quelle & Fotos: Messe Frankfurt GmbH


Foto: Messe Frankfurt/Fotograf Christof Herdt


Interesse erzeugen und Kaufabsicht wecken

Tendence-Village inszeniert POS-Präsentation

Frankfurt, 21.04.2017. Das Herz eines jeden Dorfs ist der Marktplatz. Menschen präsentieren ihre Waren und kommen darüber ins Gespräch mit Kosumenten. Das Umfeld stimuliert den Austausch von Ideen und gemeinsamen Interessen. Geändert hat sich an diesem Erfolgskonzept seit Jahrhunderten nichts. Auch, wenn zeitgenössische Handelsplattformen genauso physisch wie digital sein können. Im direkten Wettbewerb mit dem technisch leichtfüßigen Digitalhandel ist der stationäre Einzelhandel zu nichts weniger aufgerufen, als sich selbst neu zu erfinden. Das ist zu schaffen – mit einigen nützlichen Werkzeugen. Wie die Gestaltung des Point-of-Sale Aufmerksamkeit erregt und Interesse in solide Kaufabsicht entwickelt, zeigen zehn renommierte Marken von 24. bis 27. Juni 2017 im Tendence-Village. Dazu gehören Cedon, Designimdorf, Charles & Marie, Donkey Products, Gift Company, Good old friends, Mark’s Europe, Nogallery, Paperproducts und Werkhaus. Ganz wie der traditionelle Marktplatz ist das Village in Halle 11.0 vor allem Kontaktpunkt und Inspirationsquelle. Zudem profitieren Besucher von den Erfahrungen anderer Händler und Hersteller.

Das Village ist eine gemeinsame Initiative der Austeller und der Messe Frankfurt. Im vergangenen Jahr lanciert, erlebt das beliebte Areal 2017 seine zweite Ausgabe. „Mit dem Village ist uns die Umsetzung einer Herzensangelegenheit geglückt“, so Christian Schmidt, Geschäftsführer von Gift Company. „Das Village dient den Besuchern als Ruhepol an dem sie sich vom Messetrubel entspannen, wo sie Kollegen treffen und sich mit ihnen austauschen können.“

Tendence – internationale Fachmesse für Konsumgüter
Die Tendence (24. bis 27. Juni 2017) ist die internationalste Orderplattform Deutschlands für die zweite Jahreshälfte. Das umfassende Produktportfolio setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Einrichten, Dekorieren, Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf, Gedeckter Tisch, Küche, Heimtextilien und Outdoor zusammen. Händler erhalten vielfältige vertriebsunterstützende Impulse auf inszenierten Ausstellungsflächen und durch ein leistungsstarkes Rahmenprogramm. Starke Marken und Multiplikatoren nutzen die Neuheitenplattform zur Präsentation von Winter- und Weihnachtstrends. Gleichzeitig bieten sie dem großvolumigen internationalen Handel Gelegenheit auf zeitige Order für Frühjahrs- und Sommerkollektionen.

Links: ww.twitter.com/tendencefair und www.facebook.com/tendencefair


(TE)


Musikmesse und Prolight + Sound 2017


Musikmesse und Prolight + Sound 2017

Frankfurt, 05.04.2017. Die internationalen Fachmessen zeigen Produktinnovationen, die die Welt zum Klingen bringen – und die aus einem Event ein spektakuläres Ereignis machen. Neben Produkten von 1.922 Ausstellern aus 55 Ländern bieten Musikmesse und Prolight + Sound ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Konzerten, Workshops, Vorträgen und Autogrammstunden, das alle vertretenen Zielgruppen individuell anspricht. Darüber hinaus findet zum zweiten Mal das Musikmesse Festival mit Auftritten nationaler und internationaler Bands und Künstler in ganz Frankfurt statt.

„Die Musikmesse und Prolight + Sound gehen mit neuen Formaten und Themen ins Rennen. In Zeiten des digitalen Wandels und fortschreitender Marktkonsolidierung setzen auch wir neue Akzente in puncto Inhalt und Zielgruppen. Die Musikmesse wird weiterhin die Begeisterung fürs Musizieren fördern, erschließt aber auch Themen wie Musikpädagogik und Musiktherapie. Sie macht damit einen weiteren Schritt von einer Instrumentenmesse zu einer Musikmesse. Auf der Prolight + Sound stehen die Chancen der digitalen Technologien in allen Produktbereichen im Fokus“, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Musikinstrumentenmarkt weiter im Umbruch
Die Deutschen sind in Kauflaune – und von der hohen Anschaffungsneigung profitiert auch der Markt für Musikinstrumente. Veränderte Rahmenbedingungen gefährden jedoch die Fortsetzung des Wachstumskurses: So hat das kürzlich in Kraft getretene Artenschutzabkommen CITES weitreichende Folgen für den Verkauf bestimmter Holzarten und stellt die Branche so vor anspruchsvolle Aufgaben. Zudem profitiert der Internethandel weit überdurchschnittlich von positiven Branchenkonjunktur, während der stationäre Handel mehr und mehr um seine Marktanteile kämpfen muss. Der Best-Price-Wettkampf drückt Margen für Händler und Hersteller gleichermaßen und beschleunigt damit die Marktkonsolidierung. Dies manifestiert sich in zahlreichen Geschäftsaufgaben. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für den Handel auf einer intelligenten Kombination der Vorteile des Ladenverkaufs mit den Chancen, die sich durch digitale Marketingkanäle ergeben.

Auf diesem Weg möchte die Musikmesse professionelle Branchenakteure unterstützen. Mit der Business Academy inspired by SOMM bietet die Veranstaltung ein hochqualitatives Vortragsprogramm, das Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen aufzeigt und Best Practices für zukunftsfähige Geschäftsmodelle aufzeigt. Mit einem fortschrittlichen Matchmaking-Programm, das Aussteller und Fachbesucher auf intelligente Weise zusammenbringt, unterstreicht die Musikmesse ihr Engagement für den Musikinstrumentenhandel zusätzlich.

Mehr Musik auf der Musikmesse
Vier Bühnen und zahlreiche Event-Areale spiegeln die Vielfalt der Musik wider und bieten zielgerichtete Angebote für die unterschiedlichsten musikalischen Communities. Die Center Stage zeigt Auftritte bekannter Künstler verschiedener Genres, während bei der Acoustic Stage „handgemachte“ Musik aus Jazz, Folk und Klassik auf dem Programm steht. Auf der neuen Beck’s Wood & Brass Stage sorgen die Stars der Blasmusik für Stimmung. Hinzu kommt die Yamaha Main Stage, auf der das japanische Traditionsunternehmen seine Künstler präsentiert.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht das Drum Camp in eine neue Runde. Weltklassemusiker geben täglich Live-Performances an Original-Tourequipment – darunter Robbie-Williams-Drummer Karl Brazil sowie Jost Nickel (Jan Delay) und Chris Coleman (Chaka Khan). Ebenso wird das Konzept auch auf den Gitarrenbereich ausgeweitet. So zeigt das Guitar Camp Auftritte von Künstlern wie Nico Schliemann (Glasperlenspiel), Jen Majura (Evanescence) und Jeff Waters (Annihilator). Hinzu kommen Meet and Greets mit allen Musikern sowie zahlreiche Drum- und Gitarrenworkshops.

Unter dem Themenbereich „Music Education“ bündelt die Musikmesse pädagogische und gesellschaftsrelevante Angebote rund um das Musizieren. Im Areal Discover Music können musikalische Einsteiger ihre ersten Gehversuche am Instrument machen – unter Betreuung von erfahrenen Musikern der Frankfurt Music Academy. Gemeinsam mit vielen Partnern aus Bildung, Kultur und Wirtschaft veranstaltet die Messe Frankfurt das Musikbiz & Culture Forum. Hier finden Vorträge rund um die Relevanz des Musizierens sowie zu Karrierechancen und Kreativtechniken statt. Der InstruMental Room gibt einen spannenden Einblick in die Welt der Musiktherapie. Darüber hinaus findet im Rahmen der Musikmesse der Fachtag „KlassenMusizieren“ statt, der sich besonders an Musiklehrer und Studenten der Musikpädagogik richtet. Schirmherr für den Bereich Music Education ist der hessische Minister für Wissenschaft und Kunst Boris Rhein.

Auch abseits des Messegeländes ist Musik vier Tage lang das Thema Nummer eins in Frankfurt. Das Musikmesse Festival bietet spannende Konzerte in über 30 Clubs und Event-Locations der Stadt. Zu den Highlights zählen Oleta Adams & die hr-Bigband (8. April, Congress Center Messe Frankfurt), die NDW-Band Extrabreit (6. April, Das Bett), Startrompeter Till Brönner (6. April, Congress Center Messe Frankfurt) sowie Grammy-Preisträger und Billy-Idol-Gitarrist Steve Stevens & Band (7. April, Batschkapp, Special Guest: Gus G.). Besucher der Musikmesse erhalten ein gratis-Festivalbändchen, mit dem sie die Veranstaltungen des Musikmesse Festivals zum vergünstigten Preis oder sogar kostenlos besuchen können.

Produktvielfalt und spannende Innovationen
Die neuen Anziehungspunkte auf der Musikmesse treffen den Nerv der Branche: So nutzen viele Unternehmen die Möglichkeit, sich in unmittelbarer Nähe zu Publikumsmagneten wie Drum Camp und Guitar Camp zu präsentieren. Einige Marken, die zum Teil seit mehreren Jahren nicht mehr mit eigenem Stand auf der Musikmesse vertreten waren, sind 2017 wieder dabei: darunter Ibanez, Warwick, Sonor, Tama, Meinl Cymbals, Remo, Orange, Beyerdynamik und weitere. LD SYSTEMS stellt seine neue Lautsprecher Concept Studie MAUI P900 vor, die zusammen mit dem PORSCHE DESIGN STUDIO entwickelt wurde.

Die Musikmesse ist auch in diesem Jahr ein Showroom für spannende Innovationen rund ums Musizieren. So wird die weltweit erste Violine präsentiert, die mit Hilfe der 3D-Druck-Technologie entstanden ist – ebenso wie das erste Karbon-Flügelhorn. Ein Trend, der sich auch in diesem Jahr auf der Musikmesse zeigt, sind Hybrid-Instrumente, die die Vorzüge von analoger und digitaler Klangerzeugung vereinen. Insgesamt können Besucher die Produkte von 972 Ausstellern auf der Messe erleben.

Prolight + Sound: Präsentations- und Informationsplattform einer facettenreichen Industrie
Die Live-Entertainment-Industrie ist weiterhin im Aufwind – auch der Markt für Events im geschäftlichen Kontext entwickelt sich erfreulich. Mit der steigenden Nachfrage nach Veranstaltungen und hohen Ansprüchen an eine spektakuläre Inszenierungen wächst auch der Bedarf an Investitionen in moderne Event- und Medientechnik, wie sie auf der Prolight + Sound präsentiert wird. Trotz der auch in dieser Branche aufkommenden Marktkonsolidierung sind die Vorzeichen weiter positiv.

Auch die Prolight + Sound erweitert in diesem Jahr ihr Themenspektrum. So präsentiert die Messe mit Faces Behind The Voices eine multimediale Ausstellung zu Deutschlands bekanntesten Synchronstimmen. Das neue Sonderareal Silent Stage gibt Tipps zum besseren Bühnensound und lädt auch die Besucher der Musikmesse ein – ebenso wie das Discjockey-Areal DJCon. Mit mehr als 70 Fachvorträgen hilft die Prolight + Sound Profis der Branche dabei, sich über aktuelle Entwicklungen am Markt auf dem Laufenden zu halten. Am Future Talents Day, der am Messedienstag stattfindet, ist das Augenmerk besonders auf Brancheneinsteiger gerichtet: In Vorträgen erfahren Studenten und Berufsschüler mehr über Karriereszenarien in der Event-Industrie.

Die sechs Hallenebenen der Prolight + Sound machen das kreative Potenzial der Branche erlebbar. Das Angebot reicht von beeindruckenden Laser-, Feuer- und Wassereffekten über 3D-Projektion bis hin zu automatisch gesteuerten Mikrodrohnen, die in spektakulären Flug-Choreographien zu erleben sind. Key-Player aus allen Bereichen der Eventtechnik-Industrie stellen ihre Neuerungen vor – insgesamt präsentieren sich 950 Aussteller auf der Prolight + Sound 2017.

Starkes Messeduo rückt näher zusammen
Im Zuge einer geänderten Tagesfolge der Musikmesse, die in diesem Jahr von Mittwoch bis Samstag öffnet, finden die beiden Fachmessen 2017 an drei Tagen gemeinsam statt. So werden die Synergien zwischen den beiden Veranstaltungen weiter gestärkt. Besucher der Musikmesse können während der Überschneidungstage auch die Prolight + Sound besuchen – und umgekehrt.


(TE)


Positive Bilanz für ISH 2017: 200.114 Besucher und 2.482 Aussteller

Die ISH ist die Weltleitmesse für den Verbund von Wasser und Energie. 2.482 Aussteller (Inland: 889, Ausland: 1.593) aus 61 Ländern, darunter alle Weltmarktführer, stellten in Frankfurt am Main auf einer Fläche von 260.000 Quadratmetern erstmals ihre Weltneuheiten vor.

Vom 14. bis zum 18. März 2017 kamen 200.114 Besucher (2015: 196.777*) auf das Frankfurter Messegelände, um sich über zahlreiche Innovationen und neueste Trends zu informieren. Gleichzeitig steigerte die ISH ihre Internationalität: 64 Prozent (2015: 61 Prozent) der Aussteller und 40 Prozent (2015: 39 Prozent) der Besucher kamen aus dem Ausland. „Die ISH wächst und wird immer internationaler. Die Kennzahlen sind hervorragend, die Stimmung in den Hallen war ausgezeichnet. Wir sind rundum zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die Positionierung der ISH als Weltleitmesse untermauert der Anstieg bei den internationalen Besuchern. Hier war eine Steigerung um über 5 Prozent auf 80.045 (2015: 75.819*) zu verzeichnen. Die besucherstärksten Länder waren Italien, China, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Großbritannien, Polen, Belgien, Österreich und Spanien.

Herausragende Noten gab es von allen Beteiligten für die Qualität der Messe. Insbesondere die Anzahl der Neukontakte sorgte für eine hohe Zufriedenheit auf Ausstellerseite. Die Gesamtbeurteilung ist weiterhin mit über 80 Prozent auf einem sehr hohen Niveau. Positiv sehen die Aussteller zudem die Konjunkturaussichten: 88 Prozent bewerteten diese gut oder befriedigend. Bei den deutschen Ausstellern lag dieser Wert sogar bei 93 Prozent. Noch höher waren die Zufriedenheitswerte der Besucher: die Gesamtbeurteilung lag erneut bei rekordverdächtigen 97 Prozent. Das SHK-Handwerk stellte mit einem Anteil von rund einem Drittel traditionell die stärkste Besuchergruppe.

Sehr zufrieden mit dem Messeverlauf zeigten sich die Sprecher der fünf ISH-Träger (ZVSHK – Zentralverband Sanitär Heizung Klima, BDH – Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, VDS – Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft, FGK – Fachverband Gebäude-Klima, VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik).

Friedrich Budde, Präsident ZVSHK, Sprecher für das Handwerk: „Das war eine eindrucksvolle Weltleitmesse unserer Branche. Die ISH 2017 hat zahlreiche Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit präsentiert: aus Sicht des Handwerks vor allem für das Gelingen der Wärmewende und den altersgerechten Badumbau. Als Vertreter der größten nationalen Besuchergruppe, dem Fachhandwerk, freuen wir uns über einen fulminanten Besucherandrang auf unserer Handwerkerlounge. Ziel unserer Arbeit ist immer der wirtschaftliche Erfolg unserer Betriebe. Dafür haben die Aussteller und wir als Verbandsorganisation auf der ISH 2017 viel getan!“

Manfred Greis, Präsident BDH sowie Mitglied des Vorstandes des FGK, Sprecher ISH Energy: „Die ISH Energy 2017 hat die Erwartungen übertroffen und ihren Status als Weltleitmesse für Effizienz und erneuerbare Energien untermauert. Die deutsche Heizungsindustrie stellte erneut ihre Innovationskraft unter Beweis und präsentierte überzeugende Lösungen, die einen zentralen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten werden. Dazu zählen neben hocheffizienter Brennwerttechnik mit Solarthermie auch strombasierte Systeme, zum Beispiel Wärmepumpen als hybride Systeme. Hinzu kommen stationäre Brennstoffzellengeräte und digitale Anwendungen.“

Hartmut Dalheimer, Vorsitzender VDS, Sprecher ISH Water: „Wir sind mit der Resonanz der ISH 2017 durchaus zufrieden! Sowohl Qualität als auch Quantität der Besucher 'stimmten', besonders der internationale Besucheranteil, gerade aus China und Russland, war stark wahrnehmbar. Aber auch das deutsche Fachhandwerk fand den Weg zur ISH, die entsprechenden gemeinsamen Aktionen der Messe und der Träger haben Wirkung gezeigt. Der Besuch der ISH muss für jede(n) Badplaner/-in und jede(n) Bäderbauer/-in weiterhin Pflicht sein! Für unsere Badbotschafterin Franziska van Almsick war es das auf jeden Fall, die damit die ISH wiederum prominent in den Medien platzierte!“

Die nächste ISH findet vom 12. bis 16. März 2019 in Frankfurt am Main statt.

*FKM-zertifiziert


Die ISH auf einen Blick:


Foto: Messe Frankfurt


Tendence: angepflanzt & durchgestylt
Älteste Konsumgütermesse Deutschlands setzt mit Echtpflanzen und Loungeware auf neueste Outdoor-Trends


Frankfurt, 09.03.2017. Gerade in urbanen Lebensräumen fehlt es oft an Grün. Dabei wirkt das Farbspektrum Lind bis Moos besonders beruhigend auf die menschliche Psyche. Klar also, dass von Dauerstress geplagten Städtern oft der Ruhepol fehlt. Fast selbsterklärend ist daher der Trend hin zu naturnahen Strukturen und Kolorit beim Wohnen, Dekorieren und gedecktem Tisch. Ein Lichtblick für viele, die sich im täglichen Trubel nach mehr Wald, Land und Wiese sehnen. Besonders im Frühjahr und Sommer verlagert sich das Leben deshalb immer stärker an die frische Luft. Balkone wie Terrassen sind längst die Verlängerung des Wohnzimmers. Und auch hier umgeben sich Menschen vermehrt mit lebendigem Grün.

Innovatives Sonderareal: Outdoor Living
Wie jeder Freiraum – vom Micro-Balkon über Dachterrasse bis hin zum parkähnlichen Garten – mit Leben gefüllt werden kann, zeigt vom
24. bis 27. Juni 2017 die Tendence in Frankfurt am Main. Unter dem Titel Outdoor Living widmet die internationale Fachmesse diesem zukunftsweisenden Thema ein prominentes Sonderareal. Auch die Location auf dem Frankfurter Messegelände ist themennah gewählt – die großzügige Außenfläche am Übergang der Galleria 0 eröffnet sich für Besucher mit dem Durchschreiten des Japanischen Tors.

Mit Konzept zum Umsatzplus
Bei Outdoor Living steht ein bewusster Sortimentsmix im Vordergrund. Im Auftrag der Tendence wird 2Dezign aus den Niederlanden erstmals ein exklusives Ausstellungskonzept inszenieren. Die Produktgruppen Baumschulware, Gartenpflanzen, Gartenzubehör, Outdoor-Möbel, Lifestyle-Produkte und Accessoires sind kreisförmig auf einer aufwändig gestalteten Rasenfläche angeordnet. Von Palmen und Pflanzgefäßen über Grills und Leuchten bis hin zu Lounge-Sets und Finger-Food finden Händler alles, was Outdoor so attraktiv macht. Ganz im Stil innovativer Concept Stores besteht das Angebot aus ausgesuchtem Kern- und inspirierendem Zusatzsortiment. Damit ist Outdoor Living nicht nur Orderplattform, sondern vor allem auch Impulsgeber für den Point of Sale.

Tendence – internationale Fachmesse für Konsumgüter
Die Tendence (24. bis 27. Juni 2017) ist die internationalste Orderplattform Deutschlands für die zweite Jahreshälfte. Das umfassende Produktportfolio setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Einrichten, Dekorieren, Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf, Heimtextilien und Outdoor zusammen. Starke Marken und Multiplikatoren nutzen die Neuheitenplattform zur Präsentation von Winter- und Weihnachtstrends. Gleichzeitig bieten sie dem großvolumigen internationalen Handel Gelegenheit auf zeitige Order für Frühjahrs- und Sommerkollektionen.

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Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit mehr als 640* Millionen Euro Umsatz und 2.364* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 30 Tochtergesellschaften und 55 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in 175 Ländern für ihre Kunden präsent. An rund 50 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2016 fanden unter dem Dach der Messe Frankfurt 138* Messen statt, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
* vorläufige Kennzahlen 2016

Quelle: Elena Mina, Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Marketingkommunikation Presse, Ambiente – Tendence - Nordstil, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main


(TE)


Ambiente ist der Motor des internationalen Konsumgüterhandels - 4.454 internationale Aussteller stellen Weichen für Wachstum

Geschäftsführer der Messe Frankfurt, Detlef Braun, unterstreicht Bedeutung der Ambiente als Zugpferd des internationalen Handels

Weltleitmesse Ambiente 2017 präsentiert Vereinigtes Königreich als Partnerland

Frankfurt, 13.02.2017. In einem positiven wirtschaftlichen Umfeld setzen 4.454 Aussteller (2016: 4.386*) auf exakt platzierte Konsumimpulse in Frankfurt am Main. Damit nutzen – gegenüber dem Vorjahr – 68 zusätzliche Unternehmen diese Plattform. Als Präsentationsfläche setzen die Hersteller aus 96 Nationen (2016: 95*) vom 10. bis 14. Februar 2017 auf die Weltleitmesse für Konsumgüter – die Ambiente. Hier vernetzten sich zuletzt Anfang 2016 137.000 Besucher aus 150 Ländern. Auf einer Fläche, die 26 Mal dem Trafalgar Square in London entspricht (2017: 308.000 │2016: 308.000* Bruttoquadratmeter), wird die Fachmesse für fünf Tage zum Zentrum der internationalen Konsumgüterbranche. „Multilaterale Handelsbeziehungen schenken Millionen von Menschen Wohlstand und Stabilität – rund um den Globus. Diesen Status sichert ein intensiver Austausch. Dafür bildet die Ambiente – als die Show einer globalen Branche – die idealen Voraussetzungen. Sie steht für erstklassige Kontakte und ist Motor des internationalen Handels“, unterstreicht der Geschäftsführer der Messe Frankfurt, Detlef Braun.

Einmal im Jahr bildet die Ambiente in Frankfurt am Main das gesamte Spektrum der Branchen Wohnen, Schenken und Gedeckter Tisch ab. Hier lancieren Marken Produktneuheiten, setzen Designer Trends, vernetzen sich Entscheider sowie Multiplikatoren und Händler ordern für die gesamte Saison.

Ausgerechnet
Einen positiven Rahmen bildet die weltwirtschaftliche Situation. Laut ifo-Konjunkturbericht entwickelte sie sich 2016 mit einer Dynamik von 2,4 Prozent. Für 2017 prognostiziert das von der Messe Frankfurt beauftragte Institut ein Plus von 2,9 Prozent. Auch der deutsche Markt wuchs im vergangenen Jahr in Bezug auf den Konsumgütergroßhandel um 2,0 und in Bezug auf den Einzelhandel um 2,2 Prozent. Für 2017 sieht das Institut in beiden Bereichen eine ökonomische Steigerung von 2,0 Prozent voraus. Die reale Entwicklung der privaten Konsumausgaben in der Bundesrepublik projiziert das ifo für das laufende Jahr mit 1,2 Prozent. Damit liegt Deutschland nicht auf dem weltweiten Meridian, verzeichnet aber dennoch einen Erfolg, berücksichtigt man das hohe Ausgangsniveau.

Im Zeichen des Union Jack
Wie kaum ein anderes Land steht das Vereinigte Königreich für eine Gestaltungssprache, die das Spannungsfeld zwischen Tradition und Zeitgenössischem bedient. Einzigartiges Produktdesign und internationales Renommee sind das Resultat. Zusammengenommen sind die vier Länder des Königreichs – England, Schottland, Wales und Nordirland – seit Jahren unter den Top-Ten-Ausstellernationen der Ambiente. 2017 steht die Weltleitmesse im Zeichen ihres Partnerlandes – dem Union Jack. Einen entscheidenden Beitrag zum Partnerlandprogramm leistet unter anderem die Designerin Janice Kirkpatrick. Die Schottin inszeniert mit ihrer Präsentation aufwändig die vier Landesteile und deren ikonographischen Produkte im Foyer der Halle 4.1. Darüber hinaus hat Elizabeth Hurley ihren Besuch auf der Ambiente angekündigt. Die Stilikone wird sich am Montag, den 13. Februar 2017, persönlich ein Bild von edlem Porzellan und Interior-Design machen.

Im Rahmen
Ein exklusiv auf das Angebot abgestimmtes Rahmenprogramm erlaubt Besuchern einen intuitiven Blick auf Konsumtrends, technische Innovationen und neueste Designs. „Aus meiner Sicht ist die Trendpräsentation von bora.herke.palmisano der beste Ausgangspunkt für jeden Ambiente-Besuch. Nirgendwo sonst werden zukunftsweisende Trends so analytisch, so kondensiert und so order-bereit zur Schau gestellt“, beschreibt Nicolette Naumann, Bereichsleiterin der Ambiente, die Sonderausstellung in der Galleria 1. Zudem greift das Ambiente-Rahmenprogramm aktuelle Themen wie Ethical Style, also nachhaltig beziehungsweise ethisch erzeugte Konsumgüter auf. Auch der Bedarf von Hotels, Restaurants oder Kreuzfahrtschiffen nach robusten und zugleich hoch anspruchsvoll gestalteten Einrichtungselementen sowie Dining-Ausstattung wird mit dem Thema Contract Business abgebildet. In beiden Bereichen stehen Besuchern Guides zur Verfügung, die entsprechend erfahrene Anbieter listen und die Navigation zu den jeweiligen Ausstellern auf dem Messegelände vereinfachen. Zusätzlich bilden Highlights wie die Förderareale Next und Talents, die Ambiente Academy und eigens inszenierte Modenschauen das Rahmenprogramm der Ambiente.

Ausgezeichnet
Für eine Veranstaltung, die Innovationen wie Trends für multiple internationale Zielgruppen bündelt und abbildet, ist die Auszeichnung herausragender Leistungen ein Muss. Zu den besonders begehrten im Kontext der Ambiente zu vergebenden Preise zählt der German Design Award. Honoriert wird hier exzellentes Produkt- und Kommunikationsdesign. Innovative Produktgestaltung – in der aktuellen Saison mit dem Fokus Ethical Style – wird außerdem auf der Design Plus Sonderfläche (Galleria 1) präsentiert. Hinzu kommt eine von Industriedesigner Sebastian Bergne kuratierte Ausstellung unter dem Titel Solutions (Foyer Halle 4.0). Die Selektion steht vollständig im Zeichen cleverer Küchen- und Haushaltshelfer. Besondere Aufmerksamkeit erfährt zudem der Plagiarius. Im Jahr seines vierzigsten Bestehens wird der Award erneut an jene Unternehmen vergeben, die in der zurückliegenden Saison die dreistesten Produkt- beziehungsweise Designkopien auf den Markt gebracht haben.



Internationale Leitmesse Ambiente
Die Ambiente ist die internationale Leitmesse und weltweite Nummer 1 für Produkte rund um den gedeckten Tisch, Küche und Hausrat, Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf ebenso wie Dekorationsartikel, Wohnkonzepte und Einrichtungsaccessoires. Sie ist „The Show“ für eine gesamte Branche. Aufgrund ihres in Breite und Tiefe konkurrenzlosen Produktangebots ist sie weltweit einzigartig. Auf der Ambiente 2016 zeigten rund 4.400 Aussteller den 137.000 Fachbesuchern aus fast 150 Ländern fünf Tage lang ihre Produktklassiker und Innovationen. Die bedeutendste globale Konsumgütermesse bietet gleichzeitig eine Vielzahl an Events, Nachwuchsprogrammen, Trendinszenierungen und Preisverleihungen.



Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit mehr als 640 Millionen* Euro Umsatz und 2.364* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 30 Tochtergesellschaften und 55 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in 175 Ländern für ihre Kunden präsent. An rund 50 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2016 fanden unter dem Dach der Messe Frankfurt 138* Messen statt, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

* vorläufige Kennzahlen 2016



(TE)


Christmasworld vom 27.01.-31.01.2017 in der Messe Frankfurt

Frankfurt, 27.01.2017.
Heute beginnt in Frankfurt die Christmasworld 2017 und endet am 31.01.2017.

Das diesjährige Motto: "Seasonal Decoration at its best". Die Besucher erwarten außergewöhnliche Inszenierungen und kreative Impulse auf der Weltleitmesse für saisonale Dekoration und Festschmuck. Zahlreiche Vorträge und Events stehen dieses Jahr wieder an den 5 Messetagen auf der Agenda.

Das Veranstaltungsprogramm können Sie unter nachfolgendem Link einsehen: http://events.messefrankfurt.com/2017/christmasworld/Calendar
Dekorationen für alle Feste, in all ihren Formen, Farben und Facetten. Klassisches Kunsthandwerk für höchste Qualitätsansprüche ist hier ebenso vertreten wie eindrucksvolle Konzept-Dekoration, origineller Floristikbedarf. Ausgefallenes für den Garten, trendige Geschenkverpackung, Kerzen und Düfte oder brillante Licht-Inszenierung.

Online-Tickets erhält erhält man über den nachfolgenden Link: https://tickets.messefrankfurt.com/ticket/de/home_ordersteps.html



(TE)


Internationale Präsenz: Paperworld an vier Standorten weltweit
Messeteilnehmer profitieren von wachstumsstarken Märkten durch Veranstaltungen in Frankfurt, Hong Kong, Dubai und Shanghai

Frankfurt, 26.01.2017. Die Paperworld als globale Messemarke und wichtigste Businessplattform für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren ist fest im Markt etabliert. Im Jahr 2016 ermöglichte es die Messe Frankfurt mit Paperworld-Veranstaltungen an vier Standorten insgesamt rund 2.660 Ausstellern und etwa 84.260 Besuchern, neue Business-Kontakte zu knüpfen und wichtige Geschäfte abzuschließen. Frankfurt ist dabei die wichtigste Handelsplattform der Branche. „Die Mischung aus Internationalität, Businessmatching, Produktvielfalt und hoher Qualität der vier Paperworld-Veranstaltungen stärkt und bestätigt das Vertrauen der Branche.“, sagt Cordelia von Gymnich, Vice President Consumer Goods II bei der Messe Frankfurt Exhibition GmbH. „Industrie und Handel profitieren gleichermaßen von dem ausgezeichneten Angebot der Messen“, fasst von Gymnich zusammen.

Die Paperworld in Frankfurt ist seit 25 Jahren die erste Anlaufstelle für die internationale PBS-Branche, um die einmalige Breite und Tiefe des gesamten Produkt-Angebots zu erleben. Im Zuge der Globalisierung der PBS-Industrie hat die Messe Frankfurt als weltweit agierendes Messeunternehmen auch die Paperworld mit weiteren Ablegern internationalisiert. Die Hong Kong International Stationery Fair legte im Jahr 2001 den Grundstein für die erfolgreichen Auslandsaktivitäten der Marke Paperworld. In 2005 folgte die Paperworld China in Shanghai und 2011 die Paperworld Middle East in Dubai, die parallel zur Playworld Middle East stattfindet.

Die Veranstaltungen der Paperworld im Überblick:

Frankfurt am Main, Deutschland

Paperworld – The visionary office and the stationery trends
Nächster Termin: 27. bis 30. Januar 2018 in Frankfurt am Main
Die Paperworld ist die weltweit wichtigste Informations- und Kommunikationsplattform für die nationale und internationale Papier-, Bürobedarf- und Schreibwarenbranche. Die internationale Leitmesse zeigt jährlich in Frankfurt am Main die neuesten Produkte und Trends der PBS-Industrie. Die Paperworld liefert innovative Businessideen für den Groß-, Einzel- und Fachhandel, für Buchhändler, Internet- und Versandhandel sowie für gewerbliche Endverbraucher. Mit rund 35.000 Einkäufern und Fachbesuchern aus rund 140 Ländern (knapp 70 Prozent kommen von außerhalb Deutschlands) und rund 1.500 Aussteller aus rund 60 Ländern, ist die Paperworld die internationalste Messe ihrer Branche. Die Paperworld wartet mit einer Produktbreite und -tiefe von Büro- und Schulbedarf über Geschenkartikel, Verpackungen und Druckerzubehör bis hin zu exklusiven Papeterieprodukten sowie Schreib- und Zeichengeräte für den privaten und gewerblichen Bedarf auf. Zusätzlich bietet sie mit ihrem vielseitigen Event- und Kongressprogramm abwechslungsreiche Inspirationen und Branchen-Know-how.


Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Paperworld Middle East
Nächster Termin: 14. bis 16. März 2017 in Dubai
Die Paperworld Middle East ist die wichtigste Handelsplattform der PBS-Branche im Nahen und Mittleren Osten sowie dem afrikanischen Einzugsgebiet. Mit 304 Ausstellern (2015: 296 Ausstellern) und 6.774 Besuchern (2015: 6.099 Besuchern) hat die Veranstaltung im Jahr 2016 ihren herausragenden Stellenwert in der Region erneut bestätigt. In ihrer sechsten Auflage war die Paperworld Middle East die ideale Plattform für Aussteller, um Kontakte zu knüpfen und neue Märkte zu erschließen. Sie nutzten die Messe auch, um Geschäftswachstum zu generieren, ihre innovativen Produkte vorzustellen und sich über die Trends und Entwicklungen der Industrie zu informieren. Das große Interesse an der Messe ist auch auf den internationalen Erfolg der Dachmarke Paperworld zurückzuführen.


Shanghai, China

Paperworld China
Nächster Termin: 21. bis 23. September 2017 in Shanghai
Im Jahr 2016 verzeichnete die Paperworld China mit 22.932 Besuchern aus 91 Ländern mehr Besucher als im Vorjahr (2015: 22.548 Besucher aus 80 Ländern). Diese trafen im Shanghai New International Expo Centre auf 510 Aussteller aus 12 Ländern (2015: 476 Aussteller aus 11 Ländern). Paperworld China ist die perfekte Netzwerkplattform im Business-Hub Shanghai, wo Osten und Westen sich treffen. Als professionelle One-Stop-Plattform präsentiert die Paperworld China ein umfassendes Sortiment, das von einfachen und eleganten Schreibwaren über Büroartikel bis zu Firmengeschenken und Bastelbedarf reicht.


Hong Kong, China

Hong Kong International Stationery Fair
Nächster Termin: 8. bis 11. Januar 2018 in Hong Kong
Die Hong Kong International Stationery Fair zählt zu den wichtigsten Beschaffungsplattformen für Büro- und Schulbedarf im asiatischen Raum. Zur Veranstaltung 2017 kamen 20.821 Besucher (2016: 20.519), die auf 255 Aussteller (2016: 238) trafen. Die Bandbreite der ausgestellten Produkte reicht von Schreibwaren und Büromaterial über Grußkarten und Bastelbedarf bis hin zu Schul- und Geschenktaschen. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen bekannter Branchenexperten. Die Messe Frankfurt organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit dem Hong Kong Trade Development Council.


Weitere Messen im Geschäftsfeld Consumer Goods & Leisure finden statt in:

Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Playworld Middle East
Nächster Termin: 14. bis 16. März 2017 in Dubai
Die Playworld Middle East ist die Plattform für Spielwaren, Spiele und Kinderartikel. Sie ist eine ideale Ergänzung zur parallel stattfindenden Paperworld Middle East und bietet Synergien für Handel und Distributoren. Die Playworld Middle East wird seit 2002 von der Messe Frankfurt Middle East in Dubai veranstaltet.


Guangzhou, China

Toy & Hobby China
Baby & Stroller China
Nächster Termin: 8. bis 10. April 2017 in Guangzhou
Toy & Hobby China ist die Pflichtveranstaltung der Spielwarenbranche in Guangzhou, bei der sich Einkäufer, Hersteller, Händler und Zulieferer treffen. Organisiert durch die Messe Frankfurt (HK) Ltd in Kooperation mit der Guangdong Toy Association (GDTA), wird die Veranstaltung Anfang April 2017 zusammen mit der Baby & Stroller China stattfinden. Beide Veranstaltungen zogen 2016 1.006 Aussteller (2015: 1.001 Aussteller) und 48.521 Besucher (2015: 40.012 Besucher) an.



Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Die Messe Frankfurt ist mit mehr als 640* Millionen Euro Umsatz und 2.364* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 30 Tochtergesellschaften und 55 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in 175 Ländern für ihre Kunden präsent. An rund 50 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2016 fanden unter dem Dach der Messe Frankfurt 138* Messen statt, davon mehr als die Hälfte im Ausland.

Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

* vorläufige Kennzahlen 2016


(TE)


Frankfurter Buchmesse 2016 & OPEN BOOKS und 'Literatur im Römer' auch 2016 große Publikumsmagneten

Frankfurt, 23.10.2016.
Fünf Tage voller Bücher und Ideen, mit aktuellen Einblicken in neue Branchen und Märkte, gehen zu Ende. Die Frankfurter Buchmesse hat es wieder geschafft Kultur und Geschäft zu vereinen: Mit dem neuen Ausstellungs- und Konferenzformat THE ARTS+ entstand eine branchenübergreifende Plattform für neue Geschäfte in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Hunderte von Bücherspenden wurden während der Messe für das Kunstprojekt "Parthenon der Bücher" der argentinischen Künstlerin Marta Minujin gesammelt, die im kommenden Jahr auf der documenta mit ihrem Werk ein Zeichen für die Meinungsfreiheit setzen will.

Glitz und Glamour gab es auch; neben Promi-Auftritten und Lesungen gingen zahlreiche Gewinner mit Literatur- und Kulturpreisen nach Hause, unter anderem wurden der Global Illustrators Award, der Cartoonpreis, und der Preis der Frankfurter Buchmesse für die beste internationale Literaturverfilmung verliehen. Entspannen und den Blick in die Ferne schweifen lassen konnten Besucher im Ehrengast-Pavillon; hier ließ sich Gastland Flandern und die Niederlande von der rauen Schönheit der Nordsee inspirieren. Für Unterhaltung am Abend sorgte schließlich das Programm der neuen Booklounge.

Die Buchmesse endet mit einer positiven Besucherbilanz: Bis zum Ende des Tages erwartet die Messe insgesamt rund 277.000 Besucher, darunter 142.300 Fachbesucher (+1,3 % zu 2015). Das Lesefest zur Buchmesse verwandelte den Römerberg in ein pulsierendes Zentrum der Lesekultur, OPEN BOOKS und Literatur im Römer haben auch zur Buchmesse 2016 die wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes vorgestellt. Nach einem furiosen Auftakt mit dem frisch gekürten Buchpreisträger Bodo Kirchhoff ging am Samstagabend mit der langen Lyriknacht „Teil der Bewegung“ und der OPEN PARTY das vom Kulturamt der Stadt Frankfurt veranstaltete Lesefest erfolgreich zu Ende. Die neue Angebote wie das „Büro der überflüssigen Worte“ von Dirk Hülstrunk und die „Slow-Reading-Room“ fanden beim Publikum großen Anklang.

Insgesamt fanden über 130 Veranstaltungen mit mehr als 180 Mitwirkenden statt. Bereits Wochen vorher war die Eröffnungsveranstaltung im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt mit dem „Blauen Sofa“ ausverkauft – dort nahmen in diesem Jahr unter anderem der Buchpreisträger Bodo Kirchhoff, die Büchnerpreisträgerin 2013 Sybille Lewitscharoff und der designierte Büchnerpreisträger 2016 Marcel Beyer Platz. Aus den Gastländern Flandern/Niederlande war Connie Palmen zu Gast.

An den Folgetagen lockte das vielseitige Programm mit den interessantesten Neuerscheinungen des Herbstes zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die zehn Veranstaltungsorte rund um den Römer. Die deutschsprachige Belletristik wurde im Frankfurter Kunstverein und in diesem Jahr zum zweiten Mal im Ratskeller und den Römerhallen vorgestellt. Das Sachbuch hatte sein Zentrum im Haus am Dom und die internationale Literatur in der Nikolaikirche. Trotz der Vielzahl an parallel laufenden Lesungen waren alle sehr gut besucht. Bis auf den letzten Platz belegt waren etwa die Lesungen von Sibylle Lewitscharoff, Leon de Winter, Barbara Vincken und Harald Weltzer sowie das Gespräch zwischen Herfried und Marina Münkler.

Auch vor den Römerhallen, dem traditionsreichen Veranstaltungsort von „Literatur im Römer“, wartete das literaturinteressierte Publikum am Buchmessen-Mittwoch und Buchmessen-Donnerstag bereits eine Stunde, um die 16 besten Romane des Herbstes in kurzen Gesprächen und Lesungen präsentiert zu bekommen.

Besonderen Zulaufs erfreute sich der in diesem Jahr erstmalig eingerichtete „Slow Reading Room“, in dem die Lesefest-Besucher sich in gemütlichem Ambiente in Ruhe zum Lesen der vorgestellten Bücher zurückziehen konnten. Beim „Büro der Überflüssigen Worte“ tauschte Soundpoet Dirk Hülstrunk den Wortmüll hunderter Besucher gegen Ersatzwörter. Auch der neue Comic-Schwerpunkt an zwei Tagen in der Heussenstamm-Galerie wurde vom Publikum begeistert angenommen.

Insgesamt kamen zum städtischen Lesefest OPEN BOOKS und zu „Literatur im Römer“ rund 12.000 Menschen. Die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Ina Hartwig, hebt die Vielfalt der angebotenen Lesungen als besondere Stärke der beiden Formate hervor: „Die Buch- und Literaturstadt Frankfurt lebt. Literatur im Römer und das Lesefest OPEN BOOKS sind ein wunderbares Angebot der Stadt an seine Bürgerinnen und Bürger, die neuen Herbsttitel aus erster Hand kennenzulernen. Die Autorinnen und Autoren verlassen die Messe, um sich ihren Lesern im Herzen der Stadt zu präsentieren. Dass die Veranstaltungen bei OPEN BOOKS auch weiterhin eintrittsfrei sind, ist mir besonders wichtig. “ Die Leiterin von OPEN BOOKS, Dr. Sonja Vandenrath, ergänzt: „Auch Autoren schätzen das Angebot sehr, ihre neuesten Bücher bei OPEN BOOKS vorstellen zu können. Sie erleben ein interessiertes und aufmerksames Publikum, das dank einer Werbeaktion für OPEN BOOKS in der Goethe-Universität auch immer studentischer wird.“

Die Buchmesse 2017 wird vom 11. bis zum 15. Oktober 2017 in Frankfurt gemeinsam mit dem Ehrengast Frankreich veranstaltet.


(TE)


Höchste Ausstellerbeteiligung in der Geschichte der Automechanika Frankfurt

In Zeiten von Digitalisierung und Vernetzung bestätigt Kfz-Branche wirtschaftliche Top-Rolle

Messe Frankfurt expandiert im Bereich „Mobility & Logistics“


Frankfurt, 16.09.2016. Auf der weltweit führenden internationalen Fachmesse Automechanika Frankfurt werden rund 4.820 Aussteller (2014: 4.660) aus den Bereichen Ausrüstung, Teile, Zubehör, Management & Services erwartet, rund 1.000 davon mit Produkten aus dem Bereich Nutzfahrzeuge. Zulegen konnte die Veranstaltung, die vom 13. bis 17. September 2016 mit 305.000 Bruttoquadratmetern erneut das gesamte Messegelände belegen wird, nicht nur auf Ausstellerseite, sondern auch in Sachen Internationalität. Unternehmen aus insgesamt 76 Ländern (2014: 71) präsentieren sich einem großen internationalen Fachpublikum aus Handel, Industrie und Werkstatt.

Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, über die Rolle der Messe als Branchenbarometer: „Die Top-Position von Kfz-Industrie und Kfz-Handel spiegelt sich in einer neuen Rekordbeteiligung auf der Automechanika in Frankfurt.“ Laut Institut für Handelsforschung (IFH, Köln) nehmen die für die Fachmesse Automechanika relevanten Wirtschaftszweige in der EU 27 ein Gesamtvolumen von ca. 1,35 Billionen Euro ein.

Zu den für die Automechanika Frankfurt relevanten Wirtschaftszweigen zählen auf der industriellen Versorgungsstufe Autoteile, Zubehör und Kfz-Bereifungen, auf der Distributionsstufe die entsprechenden Handelsformate sowie in Ergänzung dazu die Instandhaltung bzw. Reparatur von Kfz. Die in 2015 erwirtschafteten 1.349,8 Mrd. Euro entsprechen einem Plus von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr. Der umsatzstärkste Wirtschaftszweig ist der Kfz-Handel mit 806,3 Mrd. Euro (gemessen an Endverbraucherpreisen) gefolgt von der Marktversorgung der Hersteller von Autoteilen/ Zubehör und Bereifung von Kraftwagen (218,9 Mrd. Euro, gemessen an Herstellerabgabepreisen) und dem Umsatz an Instandhaltung und Reparatur (135,5 Mrd. Euro, gemessen an Endverbraucherpreisen).

Themenschwerpunkte der diesjährigen Messe sind Mobilitätskonzepte der Zukunft, entsprechende Services und Werkstattlösungen, die Innovation Awards und Aus- und Weiterbildung. Detlef Braun fasst zusammen: „Die gesamte Kfz-Branche ist hellwach. Viele unserer Kunden aus dem Teilebereich, dem Handel und der Werkstatt sind dabei, sich neue Produkt- und Geschäftsfelder zu erschließen. In den kommenden Tagen präsentieren sie der Welt hier in Frankfurt ihre Lösungen und Innovationen bei der immer stärkeren Vernetzung und Digitalisierung von Fahrzeugen.“

Die Festhalle Frankfurt wird auf der Automechanika Frankfurt zum „Zukunftslabor“: Dort erwartet Messebesucher ein ganzes Feuerwerk an Innovationen und Zukunftsideen für den Individual- und Güterverkehr mit Pkw und Nutzfahrzeugen. Die Unternehmen stammen aus der Teileindustrie, der Werkstattausrüstung, Softwareentwicklung, dem Fahrzeugbau, der Zubehörentwicklung und -vermarktung, der Energiewirtschaft oder dem Transport- und Logistikgewerbe. Ausstellungsschwerpunkte sind unter anderem Elektromobilität, Telematik-Systeme und Lösungen für die interne und externe Fahrzeugvernetzung. Außerdem Apps und Softwarelösungen für Vernetzung, intelligente Verkehrssteuerung sowie Anwendungen zur effektiven Flottensteuerung.

Vor diesem Hintergrund investiert die Messe Frankfurt in neue Veranstaltungen. Jüngst wurde ein neuer Geschäftsbereich „Mobility & Logistics“ gegründet. Detlef Braun schaut nach vorne: „Wir werden uns künftig breiter aufstellen, was Themen und Formate angeht. Wir denken über den Automotive Aftermarket hinaus und erweitern unser Portfolio um Konferenzen, Roadshows und Festivals für die Branchen Automotive gesamt, Transport & Logistics.“

Eine neue Konferenzserie ist z.B. die internationale Roadshow Connected Mobility, die am 15. September im Forum startet, mit weiteren Stationen in Shanghai (2. Dezember 2016) und Austin, Texas (11. März 2017). Zu den neuen Fachmessen zählen die Automotive Engineering Show in Indien, die Lkw-Fachmessen Futuroad Expo Johannesburg und die Comtrans in Moskau sowie die Logistikfachmessen Materials Handling und Scalex.

Ein ganz anderes Format ist das Festival of Motoring, das letzte Woche in Johannesburg seine Premiere gefeiert hat (31. August bis 4. September 2016). Entwickelt wurde das Veranstaltungskonzept aufgrund der Anforderungen der Autohersteller in Südafrika.

In zwei Jahren, zur 25. Ausgabe der Automechanika Frankfurt vom 11. bis 15. September 2018, findet die REIFEN, lizensiert durch die Messe Essen, erstmals parallel zur Automechanika Frankfurt statt. Im Ausland kooperieren beide Leitmessen bereits seit 2014 und präsentieren sich künftig gemeinsam an 14 Standorten in 13 Ländern – von Birmingham bis Shanghai. Profitieren sollen beide Seiten: der Reifenhandel und der Werkstattbereich, denn die Branchen wachsen immer mehr zusammen.


Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Die Messe Frankfurt ist mit rund 648 Millionen Euro Umsatz und 2.244 Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 30 Tochtergesellschaften und 55 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in 175 Ländern für ihre Kunden präsent. An rund 50 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2015 organisierte die Messe Frankfurt 133 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland. Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent. Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter: http://m-es.se/Za3t


(TE)


IFA 2016: E-Branche präsentiert sich "Fit für die digitale Welt"

Berlin, 01.09.2016. Die Digitalisierung prägt Wirtschaft und Gesellschaft mehr als jede andere technologische Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten. Treiber des digitalen Wandels ist die Elektrobranche, ihre Produkte und Dienstleistungen sind elementar für den digitalen Fortschritt. Gleichzeitig müssen sich die Unternehmen auch den hohen Anforderungen der Digitalisierung stellen, um in den dynamischen Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher gilt: Technik und Fachkräfte müssen "Fit für die digitale Welt" sein. Dieses Motto rücken die Verbände VDE, ZVEH und ZVEI in den Mittelpunkt ihres gemeinschaftlichen Auftritts auf der IFA 2016 in Berlin.

Qualifizierte Fachkräfte wichtiger denn je
Damit unterstreichen die Verbände, welchen Stellenwert die berufliche Qualifizierung in der Elektrobranche aktuell hat. Sowohl Industrie als auch Handwerk sind auf exzellent ausgebildete Fachkräfte angewiesen, um den digitalen Wandel mitgestalten zu können. Dabei bietet die Branche nicht nur männlichen Bewerbern attraktive Perspektiven: Auch auf interessierte junge Frauen warten spannende Herausforderungen, wie VDE, ZVEH und ZVEI am IFA Girls' Day (6. September) zeigen.

Zu den gefragtesten Themenfeldern gehört aktuell die intelligente Gebäudevernetzung, die mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz ermöglicht. Ein richtungsweisendes Beispiel hierfür ist das 100 Quadratmeter große E-Haus. Am Gemeinschaftsstand der Verbände demonstriert es exemplarisch, welche Vorteile das Zusammenspiel von "smarter" Technik und innovativer Planungs- und Installationskompetenz für die Nutzer mit sich bringt.

Stimmen der Verbandsvertreter

Ansgar Hinz, Vorstandsvorsitzender VDE:
Unser Ziel ist es, mehr junge Menschen für eine Ausbildung in der Elektro- und Informationstechnik zu motivieren. Der Bedarf in den elektrotechnischen Lehrberufen darf dabei nicht in Konkurrenz zur akademischen Ausbildung gesehen werden. Es gibt keine ‚Überakademisierung' in der Elektro- und Informationstechnik, sondern vielmehr einen ‚Double Gap', der Elektroingenieure und Elektrofachkräfte gleichermaßen betrifft.

Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des ZVEH:
Der Fortschritt in der digitalen Welt muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Es geht nicht darum, Mensch und Gesellschaft zu digitalisieren, sondern die Digitalisierung "menschlich" zu gestalten. Deswegen sollen sich Lösungen in der digitalen Welt leicht bedienbar, sicher, komfortabel und nachhaltig darstellen. Dies muss für qualifizierte Fachkräfte der E-Branche stets die Maxime sein.

Frank Bechtloff, Geschäftsführer des ZVEI:
Menschenleere Fabriken? Nein, der Mensch bleibt Mittelpunkt der Arbeitswelt 4.0. Die richtigen Weichen dafür stellen wir heute, indem wir um den Nachwuchs werben und junge Menschen dort abholen, wo sie stehen: Um die Generation "digital native" für unsere Branche zu begeistern, brauchen wir auch eine stärkere Digitalisierung der beruflichen Ausbildung. So schlagen wir den Bogen zwischen Leben und Arbeiten in der digitalen Welt.
(TE)


FORM 2016 - Tendence 2016 - Messe Frankfurt


Tendence Messe 2016

Die Form der FORM

216 Produkte für „FORM 2016“ ausgewählt


Günter Matten zerlegt eine Universal-Mühle aus Plastik und Metall in ihre Einzelteile. „Zack, ein Verschluss und jetzt funktioniert die Mühle, das ist eine Mehrfachlösung – einfach genial!“, so Matten, der nicht nur selbst als Metallgestalter arbeitet, sondern auch Jurysprecher der FORM 2016 ist. Unter 108 Bewerbern aus 18 Ländern hat die Jury des Wettbewerbs „FORM 2016 – Form aus Handwerk und Industrie“ zwei Tage lang ausgewählt. Das heißt, zunächst wurden sämtliche Einreichungen gesichtet, dann ausprobiert und gemeinsam diskutiert. Dabei ging es um innovative Gestaltung ebenso wie um Funktionalität, Verarbeitung und produktgerechte Materialauswahl. Aber auch eine stimmige Gesamtkomposition war ein entscheidendes Kriterium für die Jury. In diesem Jahr waren es 216 Produkte von 69 Unternehmen, die das Prädikat „FORM 2016“ aus Sicht der Experten verdient haben.

Besonders angetan hat es Matten die erwähnte Mühle, die dem Metallgestalter besonders durch ihre funktionale Raffinesse imponiert. Aber auch bei einer handwerklich sehr präzise gewebten Kaschmirdecke aus Nepal oder einem Rutschauto für Kleinkinder aus Sperrholz ist sich die Jury in ihrem Urteil einig. Zusammen mit vielen weiteren Produkten werden sie vier Tage lang in der Ausstellung gezeigt.

Im Gegensatz zu anderen Gestaltungswettbewerben schlägt die FORM eine Brücke zwischen Kunsthandwerk und Design – also zwischen handwerklicher und industrieller Herstellung. „Das Interessante an der Zusammenstellung der FORM-Ausstellung ist für mich vor allem die Vielschichtigkeit. Die gezeigten Produkte reichen vom absoluten Einzelstück, wie dem Glasobjekt ‚Swing‘ von Nadja Recknagel, das sich vermutlich genauso nie mehr wiederholen lässt, bis hin zur industriellen Massenproduktion. Spannend sind aber auch Stücke, die zwar kunsthandwerklich hergestellt sind und den Charakter eines Einzelstücks haben, aber ohne weiteres das Potential hätten, in Serie produziert zu werden“, so Matten.

Neben Matten zählen auch der Goldschmied Torsten Trautvetter, die Designerin Alexa Lixfeld, die freischaffende Künstlerin Heike Roesner und Cornelia Dollacker, Geschäftsführerin und fachliche Leiterin von Hessen Design e.V., zur renommierten Jury. „Auch wenn jedes der Jurymitglieder einen anderen Hintergrund hat, waren wir uns doch bei der Auswahl sehr einig. Aufgefallen ist mir, dass unter den eingereichten Produkten viele sind, die auf ihre nachhaltige Herstellung verweisen“, so Dollacker. Außerdem betont die Designexpertin: „Wir als Jury haben natürlich auch geprüft, wo etwas hergestellt ist und aus welchen Materialien. Ich begrüße die zunehmende Entwicklung, dass bei der Industrie und den Gestaltern ökologische Denk- und Handlungsweisen bei der Produktentwicklung Einzug finden.“

Zu sehen sind die prämierten Produkte während der Konsumgütermesse Tendence vom 27. bis 30. August in einer Ausstellung in der Halle 9.0. Ausgerichtet und organisiert wird der Wettbewerb traditionell vom Bundesverband Kunsthandwerk und der Messe Frankfurt – 2016 bereits zum 63. Mal. „Auf die Ausstellung der FORM 2016 können sich die Besucher schon jetzt freuen: Unter den ausgewählten Produkten sind viele interessante Stücke sowohl aus kunsthandwerklicher als auch industrieller Produktion, die man so noch gar nicht gesehen hat. Vor allem die Teilnehmer des Förderprogramms ‚Talents‘ haben viele junge und frische Ideen eingereicht, aber auch die Industrie hat sich mit vielen neuen Produkten beworben“, so Christina Beyer, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kunsthandwerk.

Zu den ausgewählten Firmen zählen namhafte Unternehmen wie AdHoc, ASA Selection, Eagle Products, Eva Solo oder Scholtissek ebenso wie anerkannte Kunsthandwerker. Dazu zählen unter anderem Beate Pfefferkorn, Ipek Kotan, Katharina Berzbach, Nadja Recknagel, Franziska Rappold.

Die Tendence (27. bis 30. August 2016) ist die internationalste und größte Orderplattform Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte mit einem umfassenden Produktportfolio aus den Bereichen Wohnen, Einrichten und Dekorieren ebenso wie Geschenkartikel, Schmuck und Fashionbedarf. Topmarken und Keyplayer präsentieren auf der Neuheitenplattform ihre Weihnachtstrends und bieten damit dem nationalen und europäischen Fachhandel die Chance zur Nachorder für das Weihnachtsgeschäft. Gleichzeitig stellen sie die kommenden Frühjahrs- und Sommerkollektionen vor.

Quelle: Elena Mina, Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Marketingkommunikation Presse, Ambiente – Tendence - Nordstil, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main



Florist’s Academy – Die richtigen Vorträge für Floristen
Beratung, Konzeption, Umsetzung – Wie grenze ich mich ab?

Design und Wohnaccessoires der besonderen Art – vom 27. bis 30. August 2016 zeigt die internationale Konsumgütermesse Tendence eine Vielzahl an Neuheiten für das umsatzstarke Herbst-, Winter- und Weihnachtsgeschäft. Gleichzeitig stellt sie die kommenden Frühjahrs- und Sommerstrends vor. Für Floristen ist sie eine großartige Inspirationsquelle: „Auf der Tendence finden Floristen die neusten Trends: stilvolle Pflanzgefäße, außergewöhnliche Vasen oder elegante Schalen, die zusätzlich mit Qualität und Funktionalität begeistern. Außerdem gibt es eine ganze Reihe spannender Zusatzsortimente wie Dekorationsmaterial für das eigene Geschäft zu entdecken“, so Bettina Bär, Leiterin Tendence.

Die Tendence Academy
Von der besonderen Schaufensterdekoration über Schmuck und Mode bis zu Praxistipps für den Onlinehandel bietet die Tendence Academy auf zwei Bühnen in Halle 9.2 und 11.1 ein umfangreiches Eventprogramm. Speziell Floristen finden in der Florist‘s Academy, die als Teil der Tendence Academy stattfindet, wertvolle Tipps und aktuelle Trends. Klaus Wagener, Geschäftsführer der BLOOM’s GmbH, stellt in seinem Vortrag am Sonntag, dem 28. August 2016 um 10 Uhr in der Halle 11.1 fünf florale Trends für das kommende Weihnachtsfest vor. Der Floristmeister hat mit seinem Team fünf Weihnachtsthemen – alle aktuellen Trends im Blick – herausgefiltert. Für Verträumte und Nostalgiker ist der Trend „Weihnachtsfest mit hellem Charme“ genau richtig: Poetisch, feminin, zart mit flauschigen Häkeleien und weichen Textilien. „Weihnachten in sinnlichen Tönen“ zeigt Leidenschaft und Emotionen mit viel Farbe, einfacher Formensprache und schlichter Eleganz. Hier kommen Bohemiens und Landlords auf ihre Kosten. Die Farben der Blumen sind in einem dunklen rot. Der Trend „Festliches mit edlen Kontrasten“ vereint klassischen Schick und Romantik mit Naturholz und einem schwarz-weiß Muster – für Naturästheten und Metropoliten. Fröhlich wird Weihnachten mit dem Trend „Weihnachtsfreude mit kindlichen Farben“ und einer kreativen Kombinationen von alt und neu: gemütlich, nordisch inspiriert mit einem Anteil do-it-yourself. Jetzt wird es grün! Entdecker und Designliebhaber finden ein sinnliches Fest bei „Feiern mit belebendem Grün“.

Pflanzen wollen in Szene gesetzt werden
Mit dem Thema „Symbiose von Floristik und Gefäß -
Inszenierungen unterschiedlicher Gefäße mit entsprechender floristischer Gestaltung“ beschäftigt sich die hessische Landesmeisterin von 2014 Eva Latsch. Am Messesonntag um 10.30 Uhr zeigt sie in der Florist’s Academy unterschiedliche floristische Techniken wie Binden, Stecken und Einpflanzen in verschiedenen Werkformen: Sträuße, Gestecke oder frei Gebundenes. Besucher finden hier ein breites Spektrum an Gestaltungsstilen, die perfekt abgestimmt auf die Gefäße sind. Schlichtes Glas, Keramikgefäß, Design Klassiker oder recycelte Flaschen und Dosen – wie werden die Pflanzen am besten in Szene gesetzt?

Schaufensterdeko live
Wie Schaufenster optimal wirken präsentiert die Visual Merchandising-Trainerin und erfolgreiche Buchautorin Karin Wahl. Bereits zum fünften Mal gibt sie wertvolle Tricks und Tipps für die Sortiments- und Ladengestaltung. Die Workshops unter dem Titel „Schaufensterdeko live“ wurden speziell für Einzelhändler konzipiert und haben sich zum wahren Besuchermagneten entwickelt. In der Halle 11.1 erfahren Einzelhändler wie das Schaufenster zu einem wirklichen Erlebnis und zur eindrucksvollen Visitenkarte des eigenen Ladengeschäfts werden kann.
Weitere Informationen zum vielfältigen Rahmenprogramm der Tendence gibt es online unter tendence.messefrankfurt.com/agenda.

Individuell und Besonders
Wer etwas Ausgefallenes für sein Geschäft sucht, findet in der großräumigen Halle 8.0 die komplette Bandbreite der neuesten Dekorations- und Einrichtungstrends für drinnen und draußen. Sie zeigt mit den Produktgruppen Lovely Home und Seasonal Decoration Wohn- und Dekokonzepte, Kunstblumen, Kerzen, Gartenmöbel und -accessoires sowie Pflanzgefäße in ihrer ganzen Vielfalt. Aussteller wie DPI, Duif International, Edelman, Heembloemex, Jodeco Glass, Kaemingk oder Tel International zeigen Vasen, Glas, Schalen oder Dekorationsmaterialien. Die Produktgruppe Pure & Elegant in der Halle 9.0 präsentiert eine exzellente Auswahl hochwertiger, internationaler Einrichtungsideen sowie designorientierter Wohn- und Tischaccessoires. Hier finden Floristen beispielsweise bei Henry Dean einzigartige, mundgeblasene Glasobjekte. Besondere Hingucker sind die formschönen Designprodukte aus Glas von Guaxs. Bei Young & Trendy in der Halle 11.1 zeigen Aussteller wie Artebene, Designimdorf, Gift Company oder Grafik Werkstatt Bielefeld trendige Grußkarten und Geschenkartikel sowie Ausgefallenes für jeden Anlass. Dekorations- und Geschenkartikel aus aller Welt gibt es in den Hallen 9.1 und 9.2. Hier finden Floristen garantiert die richtigen Accessoires, die den Blumenladen noch individueller machen.

Internationales Konsumgüterevent Tendence
Die Tendence (27. bis 30. August 2016) ist die internationalste und größte Orderplattform Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte mit einem umfassenden Produktportfolio aus den Bereichen Wohnen, Einrichten und Dekorieren ebenso wie Geschenkartikel, Schmuck und Fashionbedarf. Topmarken und Keyplayer präsentieren auf der Neuheitenplattform ihre Weihnachtstrends und bieten damit dem nationalen und europäischen Fachhandel die Chance zur Nachorder für das Weihnachtsgeschäft. Gleichzeitig stellen sie die kommenden Frühjahrs- und Sommerkollektionen vor.
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Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 645* Millionen Euro Umsatz und 2.297* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 29 Tochtergesellschaften und 57 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 160 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 40 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2015 organisierte die Messe Frankfurt 132* Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland. Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
*vorläufige Kennzahlen 2015

Quelle: Elena Mina, Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Marketingkommunikation Presse, Ambiente – Tendence - Nordstil, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main



(TE)



Tendence präsentiert erstmals das „Village“
Was am Point-of-Sale alles möglich ist, zeigen zehn führende Marken in einer umfangreichen Inszenierung


Frankfurt, 03.06.2016.
Neue Impulse und Einkaufsanreize verspricht die neue Inszenierung „Village“ auf der Konsumgütermesse Tendence. Vom 27. bis 30. August zeigen zehn führende Unternehmen, wie sich Produkte am Point-of-Sale gekonnt arrangieren lassen. Mit dabei sind neben Cedon Museumshops, Charles + Marie, Design im Dorf, Donkey Products und Good Old Friends auch die Gift Company, Mark’s Europe, Paperproducts Design, Reisenthel Accessoires und Werkhaus. Die Unternehmen präsentieren sich gemeinschaftlich rund um einen Marktplatz in Halle 11.1, der zum Austausch und Netzwerken für Einkäufer und Aussteller dient.

Das Format des „Village“ geht zurück auf die Initiative der Aussteller und wurde zusammen mit der Messe Frankfurt entwickelt. „Ich erwarte mir von dem neuen gemeinsamen Auftritt auf der Tendence, dass wir Firmen, die sich hier zusammengeschlossen haben, eine höhere Aufmerksamkeit erreichen als zuvor und dass sich die Kunden durch das neue Konzept mit der inkludierten Gastro-Schiene bzw. dem Relax- und Aktionsbereich bei uns so wohlfühlen, dass sie zum Verweilen angeregt werden“, so Eva Danneberg, Geschäftsleiterin des Unternehmens Werkhaus, das Teil der kommenden „Village“-Initiative sein wird.

Internationales Konsumgüterevent Tendence
Die Tendence (27. bis 30. August 2016) ist die internationalste und größte Orderplattform Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte mit einem umfassenden Produktportfolio aus den Bereichen Wohnen, Einrichten und Dekorieren ebenso wie Geschenkartikel, Schmuck und Fashionbedarf. Topmarken und Keyplayer präsentieren auf der Neuheitenplattform ihre Weihnachtstrends und bieten damit dem nationalen und europäischen Fachhandel die Chance zur Nachorder für das Weihnachtsgeschäft. Gleichzeitig stellen sie die kommenden Frühjahrs- und Sommerkollektionen vor.

Weitere Informationen finden Sie unter #tendence16 auf Twitter und Facebook: www.twitter.com/tendencefair www.facebook.com/tendencefair

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 645* Millionen Euro Umsatz und 2.297* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 29 Tochtergesellschaften und 57 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 160 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 40 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2015 organisierte die Messe Frankfurt 132* Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.

Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
*vorläufige Kennzahlen 2015

Quelle: Elena Mina, Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Marketingkommunikation Presse, Ambiente - Tendence, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main


(DM)


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