Messen

Internationale Funkausstellung Berlin 2018


IFA 2018: Weltweit bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics baut Führungsposition aus, Neuheiten und Co-Innovation begeistern

Berlin, 05.09.2018.
Co-Innovation, Artificial Intelligence, Spracherkennung und die rasant steigende Popularität smarter, vernetzter Produkte haben die IFA 2018 zu einer erneuten Rekordausgabe gemacht. Die weltweit führende Messe für Consumer Electronics und Home Appliances begeisterte in diesem Jahr 245.000 Besucher. Insgesamt 150.000 Fachbesucher kamen 2018 nach Berlin, davon mehr als 50 Prozent aus dem Ausland, ein neuer Rekord für die internationale Beteiligung. Die IFA ist so für globale Marken und den Handel bedeutender denn je. Sie findet zum richtigen Zeitpunkt statt, vor dem enorm wichtigen Jahresendgeschäft mit Black Friday, Singles Day in China und Weihnachten. Industrie und Handel sind in einer guten Stimmung, was sich in einem hohen Ordervolumen auf dem Rekordniveau von 4,7 Milliarden Euro widerspiegelt.

Mit 1.814 Ausstellern und einer vermieteten Fläche von 161.200 Quadratmetern bespielte die IFA in diesem Jahr zwei ausgebuchte Gelände: Auf dem Messegelände Berlin unter dem Funkturm war jeder Quadratmeter belegt, während IFA Global Markets (nur für Fachbesucher) in der STATION Berlin am Gleisdreieck überbucht war.

„Die IFA ist für alle beteiligten Industrien, Handel, Konsumenten und Medien der effizienteste und weltweit bedeutendste Treffpunkt. Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz und vor allem darüber, 2018 neue Branchen erfolgreich integriert zu haben. Co-Innovation wird auch künftig neue Impulse verleihen“, erklärt Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.

Zahlreiche Technik-Highlights wurden auf der diesjährigen IFA in Berlin präsentiert. Dazu gehören etwa TV-Geräte mit vielfach verbesserter Bildschirmauflösung wie die neue 8K-Fernseher-Serie von LG, Samsung oder Toshiba, Drohnen und Haushaltsroboter. 8K-TV bedeutet: 7680 zu 4320 Pixel und damit 33 Millionen bunt leuchtende Bildpunkte auf dem TV-Bildschirm. Aber echtes 8K-Material in voller Auflösung ist zurzeit noch seltener als 4K-Filme, die erst bei einigen Streamingdiensten, sowie auf der spärlich verbreiteten UHD-Blu-ray verfügbar sind. Zudem sind die meisten Internetleitungen nicht schnell genug zum Streamen von 8K, vom Aufnehmen und Speichern hochauflösenden Videofilme ganz zu schweigen.

Dem entsprechend ist 8K-TV für den Analysten Fernando Elizalde vom Marktforschungsinstitut Gartner eher ein langfristiges Thema: „Ich glaube, es wird noch dauern, bevor wir es außerhalb Japans sehen.“ Erste Versuche mit 8K-Aufnahmen laufen zum Beispiel beim japanischen Fernsehen NHK, wo die Olympischen Spiele in 8K gefilmt werden. 8K-TV funktioniert auch mit LG´s OLED-Technologie.

Zahlreiche TV-Marken präsentierten auf den Messeständen OLED-TV´s, die allesamt Display-Technologie von LG beherbergten. Dabei sorgen über 8 Millionen selbstleuchtende Pixel, die ihre eigene Leuchtkraft individuell steuern können, für ein perfektes Schwarz. Gleichzeitig bringen Sie damit die Leuchtkraft und Lebendigkeit aller Farben voll zur Geltung und lassen bislang verborgene Details sichtbar werden. Laut dem LG Standpersonal soll die Haltbarkeit der OLED-Displays, bei täglich 8 Stunden Fernsehen, bei mittlerweile 17 Jahren angelangt sein, bis es durch den Alterungsprozess der organischen Kohlenstoffverbindungen zum Abdunkeln der Displays kommt. LG wirbt auch auf seiner Website "https://www.lg.com/de/oled-tv", dass alle OLED TVs von LG produziert werden und fügt dort hinzu: "Viele OLED TV Hersteller verwenden die OLED Display Technologie von LG*"












Aber nicht nur die immer günstiger werdende OLED-Technologie weiß mit ihrer atemberaubenden Bildqualität zu überzeugen, auch die Nano Cell Technologie bei den UHD-TVs von LG beeindruckt, insbesondere im Kino-Modus, mit intensiven Farben. Zusätzlich vermittelt der Dolby Vision Atmos Sound ein richtiges Kino-Feeling.

Die Chinesische Marke ChangChong präsentierte auf Ihrem Stand in Halle 25 ebenfalls zahlreiche OLED-TVs, die in den EU-Staaten leider noch nicht erhältlich sind. Das Design ähnelt den
LG Signature TVs, laut Auskunft des Standpersonals stammt auch hier die ChangChong OLED-Technik von LG.

LOEWE, GRUNDIG, METZ, HAIER, SONY, TOSHIBA, VESTEL präsentierten ebenfalls OLED TVs, nachfolgend einige TV-Geräte in unserer Bildergalerie:


Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Beeindruckt hat uns ein Pocketalk Universal-Translator, der 47 Sprachen simultan übersetzen kann. Er soll ab September in zwei Varianten zu US$ 249 bzw. US$ 299 erhältlich sein.



Alle Eltern werden jetzt aufatmen, denn von SIGNAL Playbrush wurde eine manuelle und eine elektrische Zahnbürste vorgestellt, mit der Kinder gründliches Zähneputzen lernen. Da die Kinder beim Zähneputzen auf einem beliebigen Endgerät, wie z.B. einem iPad, beim Zähneputzen mit der Playbrush ein Spiel steuern müssen, dass so ausgelegt ist, dass jeder Zahn im Mund gründlich geputzt wird ist für eine zuverlässige Mundhygiene gesorgt. Eine gute Idee und mit einem Verkaufspreis von € 34 wirklich für jeden Familienhaushalt erschwinglich.



TechDen stellte hingegen eine Art Smart-Device-Tresor vor, der den Eltern eine Benachrichtigung sendet, wenn die Kleinen mal wieder das Smart-Device nicht weglegen wollen. Die smarten Helfer müssen dabei zu bestimmten Zeiten zum Laden in die Schubfächer gelegt werden, welche sich dann erst wieder am nächsten Morgen zu einer vorprogrammierten Zeit öffnen. So kann endlich sichergestellt werden, dass der Nachwuchs nicht die ganze Nacht mit den mobilen Endgeräten spielt und morgens verschlafen in die Schule geht.



Für eine sichere Privatsphäre und Schutz vor Bedrohungen beim surfen im Internet soll die eBlocker Pro Box oder alternativ die BitDefender Box 2 sorgen. Die BitDefender Box 2 ist einschließlich eines 1-Jahres-Abos für € 199,99 erhältlich. Ähnlich, wie bei Virenscannern, fällt dann für die Verlängerung des Internetschutzes eine Lizenzgebühr an. Die eBlocker Pro Box ist ab € 129,41 erhältlich. Die VErsion mit einer lebenslangen Lizenz kostet zurzeit € 210,44.



Wer oft im Outdoor-Bereich mit Wassersport zu tun hat, wird sich über die Smartphone und Tablet-Schutzhüllen von CATALYST freuen. Die Hüllen bieten einen effektifen Schutz vor Stürzen und verhindern ein Eindringen von Wasser.



Wer nur einen sehr guten Sturzschutz für sein Smartphone benötigt ist mit den Schutzhüllen von SPECK gut beraten. Die Zeitschrift MacLife hatte die Schutzhüllen bereits getestet und die Nite 1,1 vergeben.



SanDisk präsentierte seine neue UHS-II SD Card mit Lesegeschwindigkeiten von bis zu 300Mb/s Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 260Mb/s. Mit den SanDisk Extreme PRO SDHC und SDXC UHS-II Speicherkarten sind 4K-Filme, Serienaufnahmen im Burst-Mode und RAW-plus-JPEG-Aufnahmen kein Problem mehr. Zudem wurden zahlreiche externe SSD-Festplatten präsentiert.



Royole zeigt auf der Ifa seine flexiblen Displays, die auch im gebogenen Zustand äußerst blickwinkelstabil und kontrastreich sind. Zudem bringt der chinesische Hersteller noch in diesem Jahr ein Consumer-Produkt heraus: Rowrite ist ein digitaler Schreibblock, der mit normalem Papier verwendet werden kann.



Philipps präsentiert den zurzeit leisesten Staubsauger, den PHILIPS Cat & Dog PERFORMER SILENT 650W mit Beutel, Allergiefilter und Enereffizienz A+ und 12 Meter Aktionsradius. Er ist etwa 10x leiser als vergleichbare Staubsauger der gleichen Leistungsklasse.



Polaroid Kamera – Totgeglaubte leben länger!

Als Polaroid 2006 die Sofortbildkameras vom Markt nahm um Digitalkameras inklusive Drucker zu vermarkten, dachte wohl keiner an ein Comeback der beliebten Polaroid Kameras. Wenn man sich den Trend der Sofortbildkameras ansieht, so sieht man eine kontinuierliche Entwicklung nach oben.

Auch wenn der Preis pro Bild relativ teurer ist als bei einer herkömmlichen Digitalkamera, so sind Praktikabilität und Spaßfaktor unbestritten. Die Einsatzgebiete sind vielfältig, von Partys, Hochzeiten, Urlaube, Schnappschüsse, Fotokünstler bis hin zu den bekannten Passbildkabinen.

Technische Details der Polaroid Z2300:

Sensor: 10 MP
Brennweite: 35 mm
Anfangslichtstärke: f2,8
Fokuseinstellung: Fixfokus
Display: 3 Zoll
Abmessungen: 11,8 x 34,5 x 7,6 cm (BHT)
Gewicht: 264 Gramm
Spezialeffekte: Schwarzweiß, Boarders (Rand)
Belichtungssteuerung: Programmautomatik
Dateiformate: JPEG
Erweiterbarer Speicher: SD-Karte
Unterstützte Speicherformate: SD, SDHC
Mikrophontyp: Mono
Verbindung: USB
Lieferumfang: AC Power Adapter, USB-Kabel, 10 Blatt Polaroid Zink Fotopapier
Batterie: 1 x Lithium-Ionen-Batterie (wiederaufladbar) (inbegriffen)



Ruhigere Nächte dank Atmungssimulation: Das Kissen von Somnox aus den Niederlanden soll beim Einschlafen helfen. Es soll Menschen mit Schlafstörungen helfen, leichter in den Schlummerzustand zu verfallen, dabei ahmt es die Atembewegungen des Menschen nach. Dafür sorgen mehrere Sensoren, die im Kissen verbaut sind. Sie werden aktiv, sobald Schlafwillige das Kissen umarmt. Anschließend nimmt das System den Schlafrhythmus des Nutzers auf und interpretiert ihn durch verschiedene Algorithmen. Die Daten bringen das Kissen dazu, Atembewegungen nachzuahmen, die dem Nutzer zusammen mit einem beruhigenden Licht beim Einschlafen helfen sollen.



Nanoleaf Light Panels - das smarte Touch-Controll Beleuchtungssystem. Nach einem ersten Gastspiel auf der Light + Building im März 2018 präsentiert Nanolef seine Canvas Light Squares auf der IFA.
Dabei handelt es sich um neue, modulare LED-Lichtquadrate, die zahlreiche Anornungs- und Designmöglichkeiten bieten, d.h. sie sind individuell konfigurierbar und kinderleicht erweiterbar. Sie sind mit Touch Panel-Technologie ausgestattet, die das Lichterlebnis an jede Gegebenheit anpasst und personalisiert, Das revolutionäres Design leuchtet selbst die Kanten aus und sorgt für einen modernen großflächigen Auftritt. Außerdem besitzt es eine integrierte Rhythm-Funktionalität für Musikvisualisierung in Echtzeit. Die Bedienung ist auch über die Nanoleaf Smarter Series App oder über Sprachsteuerung möglich.




LIVALL stellt einen smarten Fahrradhelm vor, der mit integrierten Blinkern und Bremsrückleuchte zu mehr Sicherheit für Fahrradfahrer im Straßenverkehr beiträgt. Der Helm kann Stürze erkennen und im Notfall eine SOS-Nachricht absenden. 8 LED’s auf der Rückseite funktionieren während der Fahrt als Rücklichter und können bei Bedarf, mit nur einem Tastendruck, als Blinker genutzt werden.

Durch die im Helm integrierten Lautsprecher und das Mikrofon kann man per Bluetooth-Verbindung bequem telefonieren. Das Mikro ist windgeschützte und bietet beste Sprachqualität. Zudem können die Lautsprecher auch zur Musikwiedergabe genutzt werden. Ebenso können Navigationsbefehle vom Handy per Bluetooth über die Lautsprecher übertragen werden. Sich über lange Distanzen beim Fahren absprechen war noch nie so einfach. Zwischen 2 Livall Helmen können Sie einfach über eine Taste kommunizieren, ohne dass dabei Telefonkosten anfallen. Das Walkie-Talkie funktioniert wie ein Funkgerät, stimmen Sie einfach und schnell die nächste Pause oder die Route mit Ihren Freunden und Mitfahrern ab.



Beyerdynamic hat nicht nur ein neues Marken-Image, der Audio-Hersteller zeigte auf der IFA auch zwei neue Kopfhörer mit Bluetooth und Active Noise Cancelling. Die Neuheit dabei ist, dass Active Noise Cancelling und dynamische Klang-Personalisierung vereint werden. So sorgen sie nicht nur für erholsame Stille, sondern übertreffen herkömmliche ANC-Kopfhörer auch durch beste Klangqualität und passen sich dem individuellen Hörvermögen ihres Besitzers an.

Der neue "Over-Ear Kopfhörer Beyerdynamic Lagoon ANC" mit aktiver Geräuschunterdrückung, besitzt eine innovative Klang-Personalisierung, die Beyerdynamic nun MOSAYC nennt. Hierfür kommt Mimi Defined zum Einsatz, das in die neu gestaltete MIY App implementiert wird.

Die ANC-Technik setzt sich aus einer Kombination von „Feed-forward-ANC“ und „Feed-back-ANC“ zusammen, das bedeutet: Es gibt sowohl am äußeren Gehäuse als auch innerhalb der Gehäuseschale einige Mikrofone, die äußere Geräusche aufnehmen und dann herausfiltern. Ebenfalls mit dabei ist Qualcomm aptX für Android- und AAC für iOS-Geräte, um die Qualität der Bluetooth-Verbindung zu steigern.

Eine weitere Besonderheit ist das neue Konzept der Status-LEDs, die sonst immer am äußeren Gehäuse zu finden waren. Beim Lagoon ANC hat Beyerdynamic diese LEDs nun in Form von zwei Ringen hinter dem Polster in dem Hörer platziert. Verschiedene Farben oder Effekte zeigen dann an, ob der Kopfhörer gekoppelt oder noch auf der Suche nach einem Gerät ist. Gesteuert wird der Lagoon ANC durch ein Touchpad auf der rechten Hörschale.

Der Akku soll laut Hersteller mit aktiviertem ANC bis zu 24 Stunden durchhalten, schaltet man die Geräuschunterdrückung aus, sollen es sogar bis zu 46 Stunden sein. Aufgeladen wird er dann per USB Type-C Kabel.

Ebenfalls mit ANC ausgestattet, aber dafür deutlich kompakter und im "In-Ear-Design kommt der Beyerdynamic Blue BYRD ANC" daher. Der Neckband-Kopfhörer bietet ähnliche Features wie der Lagoon ANC und kommt auch mit Qualcomm aptX daher. Auch die MOSAYC-Technologie ist mit an Bord und passt den Klang auf den eigenen Geschmack an. Beyerdynamic hebt vor allem das Design mit Zierplatten aus eloxiertem und glasperlgestrahltem Aluminium hervor.

Gesteuert wird der Beyerdynamic Blue BYRD ANC durch eine 3-Tasten-Fernbedienung. Neben der Medienwiedergabe können auch Anrufe entgegen genommen werden oder ein Sprachassistent wie Google oder Siri aktiviert werden. Der Akku soll bis zu 10 Stunden mit ANC ON und bis zu 18 Stunden mit ANC OFF durchhalten. Geladen wird auch dieses Modell über USB Type-C.

Der Beyerdynamic LAGOON ANC ist in den Varianten Traveller (Schwarz/Blau) sowie Explorer (Grau/Braun) ab dem 4. Quartal 2018 zum Preis von 399,00 Euro erhältlich. Der Beyerdynamic Blue BYRD ANC wird ebenfalls im Laufe des vierten Quartals 2018 verfügbar sein, der Preis liegt bei 249,00 Euro (UVP-Preise).

Zudem zeigte beyerdynamic noch das professionelle FOX USB Mikrofon für € 179,- (UVP) mit 24 Bit 96 kHz Studioqualität wie in professionellen Musikstudios, was eine präzise Signalwandlung durch eine Großmembran-Kondensatorkapsel ermöglicht. Der Kopfhörerausgang hat keinerlei Latenz beim Monitoring. Auch ein Gain switch für die Aufnahme von lauten Instrumenten ist vorhanden.



GARMIN präsentierte seine neue fēnix 5 Plus-Smartwatch-Serie, die Dank eines eigenen Betriebssystems einmal aufgeladen bis zu 20 Tage lang funktionieren soll.

Die fēnix 5 Plus-Serie im Überblick:

Neu: Integrierter Musikspeicher für bis zu 500 Songs
Neu: Garmin Pay für bargeldloses Bezahlen
Neu: Vorinstallierte TopoActive Europe-Karten mit Trendline-Popularity und Round-Trip-Routing zum Radfahren und Laufen auf allen Modellen
Neu: Climbpro-Funktion für mehr Informationen zum bevorstehenden Anstieg während des Trainings
Neu: fēnix 5X Plus mit Puls Ox Sensor am Handgelenk zum Überwachen der Blutsauerstoffsättigung
Umfangreiche vorinstallierte Aktivitätsprofile und HF-Messung am Handgelenk
Hochauflösendes und leicht ablesbares Chroma Farbdisplay (1,2-Zoll)
Connected Features, wie z.B. Smart Notifications und Wetter
QuickFit Armbänder in neuen Farben für ein schnelles Wechseln ohne Werkzeug
Bis zu 20 Tage Akkulaufzeit im Smartwatch Modus (5X)

Ab sofort erhältlich in 15 verschieden Varianten:

fēnix 5S Plus: 42mm (UVP: ab 799.00 CHF)

fēnix 5 Plus: 47 mm (UVP: ab 799.00 CHF)

fēnix 5X Plus: 51mm (UVP: ab 979.00 CHF)



Samsung präsentierte sein neues SAMSUNG GALAXY S 9 NOTE mit einer Samsung Octa-Core (64 Bit) CPU Exynos 9810, wobei die erste CPU mit 4 x 2,70 GHz und die zweite mit 4 x 1,70 GHz getaktet ist. Das NOTE läutet trotzdem keine neue Smartphone-Ära ein. Sowohl Display, Prozessor als auch Kamerasystem sind zwar besser als beim Vorgängermodell, aber nur minimal besser im Vergleich zum neuen SAMSUNG GALAXY S9 Plus. Insbesondere bei Schwachlicht bleibt die Kamera etwas hinter dem S9 zurück und der Fingerabdrucksensor könnte etwas größer ausfallen. Das Gehäuse fühlte sich von der Haptik nach Kunststoff an.

HUAWEI zeigte sein Huawei Mate RS im Porsche Design mit 40 Megapixel Kamera und 3-fach Zoom, welches nur exklusiv über Porsche vertrieben wird. Es fühlte sich beim Anfassen richtig wertig an, vom Design ist das RS mit seinem großen Glasdisplay mit wenigen Rändern ein echter Hingucker. Im Inneren werkelt ein KYRIN 970 Prozessor. Huawei liefert mit dem Mate RS “Porsche Design” ein erstklassiges Smartphone ab, das in jeglicher Hinsicht echte Highend-Leistung liefert. Die Performance ist top, Kamera und Display ebenso. Allerdings ist das Mate RS technisch gesehen ein minimal aufgemotztes P20 Pro, optisch ein modifiziertes Galaxy S9 mit “Porsche Design”-Schriftzug. Der Fingerprintsensor im Display ist ein tolles Alleinstellungsmerkmal, der Preis ist mit € 1.550 dafür aber viel zu hoch angesetzt. Deshalb empfehlen wir, eher zum normalen P20 Pro zu greifen oder auf das neue HUAWEI MATE mit dem KYRIN 980 Prozessor zu warten, dass im Oktober 2018 in London präsentiert wird.

MOTOROLA bringt den LTE-Nachfolger 5G mit dem MOTO Z 3 vom Labor auf die Straße. Es ist somit das weltweit erste Handy für den 5G-Standard. Im Inneren arbeiten der bereits 2017 eingeführte Prozessor Snapdragon 835 von Qualcomm sowie 4 GB Arbeitsspeicher (RAM). Das 6-Zoll-OLED-Display kommt im 18:9-Format und bietet kontrastreiche Farben. Die Full-HD+-Auflösung ist gut, aber bei den Mitbewerbern steht teilweise schon ein 4K-Display im Datenblatt. Der Akku besitzt eine Kapazität von 3.000 Milliamperestunden (mAh). Die Kamera zeigt sich gegenüber der Z3-Play-Variante verbessert: Beim Moto Z3 verbaut Motorola eine Dual-Kamera mit zweimal 12 Megapixeln und Google Lens. Vorteil des Smartphones sind die zahlreichen Mods, die man an der Kamerarückseite anbringen kann, wodurch das Smartphone z.B. zum Beamer oder zur Hasselblad-Kamera mit echtem Zoomobjektiv wird.

Das LG G7 ThinQ braucht sich vor anderen Topmodellen nicht zu verstecken, liefert LG ein hochwertig verarbeitetes Smartphone ab. Die Ausstattung, Performance und Akkulaufzeit mit 10,5 Stunden sind hervorragend. Aufnahmen mit der AI-Cam machen Spaß. Die Aufnahmen im Dämmerlicht, können aber nicht ganz mit dem S9 Plus mithalten. In Sachen Display macht dem LG G7 ThinQ niemand etwas vor: Es bietet eine hohe Auflösung, kräftige Farben und lässt sich auch im Sonnenlicht sehr gut ablesen.
ZTE präsentierte das neue AXON 9 PRO, das eine Kampfansage an die Mitbewerber darstellt. Ein 6,2 Zoll großes OLED-Display füllt die Frontseite komplett aus, die Einkerbung des Displays für Kamera und Mikrofon (auch “Notch” genannt) fällt breiter aus als bei anderen Herstellern. Die Leuchtkraft des OLED-Displays ist sehr gut. Die Auflösung beträgt 2280 x 1440 Pixel.

Ein dezidierter Display-Processing-Chip hebt die Darstellungsqualität deutlich an, indem er die Bildwiederholraten künstlich von 24 Bildern auf 60 Bilder pro Sekunde anhebt. Das technische Verfahren dahinter nennt sich "Motion-compensated frame interpolation" und ist bei anderen hochwertigen Displays und TVs auf dem Markt bereits im Einsatz. Allerdings ist dieser sehr energiehungrig, deshalb kann man ihn auch über einen Button in den Schnellzugriffen ausschalten.

Im Inneren verrichtet Qualcomms Top-Prozessor Snapdragon 845, unterstützt von 6 GB RAM seinen Dienst. Dem User stehen 128 GB zur Verfügung, die per micro-SD erweitert werden können. ZTE verkauft das Axon 9 Pro in Deutschland als Dual-SIM-Variante, wobei der Nutzer die Wahl zwischen einer zweiten SIM- oder einer Micro-SD-Card hat.

Die auf der Rückseite verbaute Dualkamera nimmt mit 12 oder 20 Megapixel auf, dabei kombiniert ZTE eine Weitwinkel- mit einer Normalbrennweite. Die Frontkamera löst mit 20 Megapixel auf.
Drahtloses aufladen nach dem Qi.LAdestandard ist möglich. Es besitzt echte Stereo-Lautsprecher und ist IP68 zertifiziert. Es wird zu einem Preis von vergleichbar günstigen € 650 Euro im September erhältlich sein.

Das Hisense Infinity H12 Pro ist mit einem 5.84" Notch Infinity Display (Auflösung 1080 x 2280) und 4 GB RAM und 64 GB ROM ausgestattet. Das Smartphone hat ein Dual-Kamera-Design mit lichtstarken 12MP und 5MP Kameras auf der Rückseite sowie eine 20MP Frontkamera für perfekte Aufnahmen. Die rückseitige Dual-Kamera ermöglicht mehrere Aufnahmemodi, einschließlich eines Bokeh-Modus und eines Nachtaufnahmemodus, der mehrere Bilder für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen aufnimmt. Der Gesichterkennungsmodus verwendet ein Lächeln, um den Verschluss auszulösen, während der Panoramamodus eine 360°-Ansicht einer Szene ermöglicht. Darüber hinaus bietet das Hisense Infinity H12 Pro einen Super-Zeitlupenmodus und einen Defog-Modus für Aufnahmen in jeder Umgebung, unabhängig von Feuchtigkeit, Nebel oder Smog. Als Sicherheitsfeatures bietet das Telefon Fingerabdruckerkennung und Face Unlock.

Die algerische Smartphone-Marke CONDOR präsentierte ein Mid-Range-Smartphone mit Dual-Kamera. Das 6,2" Smartphone ALLURE M3 mit 2 GHz Mediathek HELIO P60 Prozessor und Notch wird für umgerechnet ca. € 249 (UVP) auf den Markt kommen. Es ist ein IPS-Display verbaut, dessen Auflösung 2160 x 1080 Pixel beträgt (404 DPI). Der Akku leistet 3.050 mAh.

WIKO präsentierte das VIEW 2 PRO mit sehr hellen 19:9 Display und Dual-Backkamera mit 16 und 5 Megapixel, wodurch Bokeh- und Weitwinkeleffekte realisiert werden können. Verbaut ist ein Snapdragon 450 Prozessor, der auch für Spiele ausreicht. 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB interner Speicher, der per Micro-SD-Karte aufgerüstet werden kann sorgen für ordentlich Platz. Die Besonderheit ist unter anderem die Notch, die nur die Frontkamera umfasst. Der Rahmen ist auch Aluminium und die Rückseite aus Kunststoff, die einen Art Glaseffekt vermittelt aber sehr Fingerabdruckanfällig ist, wie man auf unserem Foto erkennen kann.



Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Ein Besuch auf der Internationalen Funkausstellung lohnt sich immer. Das Markenangebot ist sehr groß und im IFA-Sommergarten ist immer für Unterhaltung gesorgt. In zahlreichen Vorträgen und Preisverleihungen, wie dem UX Award, konnte man sich über neue, innovative Techniken informieren und die Produkte der Startup-Szene bewundern. Messebesuchern ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin zu empfehlen. Der Öffentliche Personennahverkehr ist sehr gut ausgebaut.


(TE)


(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken