CMT 2026

CMT 2026


CMT Stuttgart 2026

CMT 2026 in Stuttgart – Wenn die Welt der Reisen und Mobilität zum Leben erwacht


Stuttgart, 25.01.2026 – Mit einem kräftigen Schub Fernweh im Gepäck hat die CMT 2026 (Caravan, Motor und Touristik) das Messegelände in der Baden-Württembergischen Hauptstadt in ein schillerndes Festival der Reiseideen verwandelt. Seit dem 17. Januar strömen begeisterte Besucherinnen und Besucher aus aller Welt durch die Hallen, inspiriert von neuen Zielen, innovativen Fahrzeugen und einer Fülle an Geschichten rund ums Reisen.

Ein internationales Schaufenster der Reiselust

Als eine der weltweit größten Publikums-Messen für Freizeit, Touristik und Caravaning zieht die CMT jährlich Zehntausende an – und auch 2026 blieb dieses Versprechen nicht aus: Schon zum Auftakt pilgerten rund 72 000 Besucher durch die Messehallen, um die Vielfalt der Angebote zu erleben. In diesem Jahr stand das Partnerland Angola im Rampenlicht — mit einem faszinierenden Auftritt, der weit mehr als nur Urlaubsfotos zeigt: Von weiten Stränden über Nationalparks bis zur lebendigen Kultur wartet eine Welt voller Überraschungen auf Entdecker. Gleichzeitig laden Regionen wie Katalonien mit der „Grand Tour de Catalunya“ zu neuen Routen und Sehnsuchtszielen ein.

Wie jedes Jahr stand das Caravaning im Fokus mit Trends und Weltpremieren, die wir Ihnen in unserer Bildergalerie präsentieren. Für viele Besucher ist der CMT-Bereich Caravaning der Publikumsmagnet Nummer 1. Auf über zwanzigtausend Quadratmetern präsentieren Hersteller mehr als 1.200 Fahrzeuge – vom kompakten Campervan bis zum luxuriösen Reisemobil — darunter auch immer mehr Elektro-Camper, wie den Kia PV5, Hyundai Staria, der sowohl als Voll-Hyprid, als auch als rein elektrische Variante kommen soll. Ebenso der Nissan Interstar-e und der fast baugleiche Renault Master Elektro.

Der Nissan Interstar-e ist ein vollelektrischer 3,5-Tonnen-Transporter, der technisch eng mit dem Renault Master E-Tech verwandt ist, aber durch 5 Jahre Garantie punktet. Er bietet mit 87-kWh-Batterie bis zu 460 km Reichweite (WLTP), lädt mit bis zu 130 kW DC und ist als L2H2-Kastenwagen ab ca. 53.000 € bis 63.500 € netto erhältlich. Nissan Interstar-e Technik & Basis: Basiert auf dem Renault Master E-Tech und wird im selben Werk in Batilly (Frankreich) produziert. Die Motorisierung: 105 kW/143 PS starker E-Motor. Batterie & Reichweite: Eine 87-kWh-Batterie ermöglicht ebenfalls eine Reichweite von bis zu 460 km. Laden: Der Interstar-e lädt mit bis zu 130 kW (DC) in ca. 30 Minuten für 250 km Reichweite, AC-Laden mit 22 kW. Garantie: 5 Jahre Garantie (bis 160.000 km). Preis: Die Elektroversion startet in höheren Ausstattungsvarianten, Preise beginnen bei ca. 53.380 € bis 63.500 € netto. Vergleich: Nissan Interstar-e vs. Renault Master E-Tech Identische Basis: Beide nutzen dieselbe Plattform, Antriebs- und Batterietechnik. Unterschiede: Nissan bietet eine deutlich längere Garantie (5 Jahre) im Vergleich zu Renault (2 Jahre). Der Interstar-e wird oft als der etwas teurere, aber besser abgesicherte Bruder vermarktet.

Spannend zu sehen: Neben klassischen Reisemobilen setzen viele Aussteller auf Einstiegsmodelle, die Lust auf das Leben „auf vier Rädern“ auch für Einsteiger ermöglichen, oft schon ab rund 40 000 Euro. Wie der 6 Meter lange Bürstner Papilon, der mit Überführungskosten auf etwa € 45.000 kommt. Gleichzeitig belegen Spezialinnovationen, wie neue Energie- und Komfortsysteme oder clever durchdachte Innenräume, den technischen Vorsprung der Branche.



Zahlreiche Allrad-Campingfahrzeuge auf MAN TGE, VW Crafter, Ford Transit und Mercedes Fahrzeuge waren in der Preisrange von € 89.000 bis € 350.000 ausgestellt. Eine Neuheit war unter anderen der neue Dethleff Globebus Performance T16 4x4 Teil-Integrierte auf VW Crafter Basis mit unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Der etwas grössere Bruder ist der Dethleff Globebus Performance 4x4 T46. Der Globebus Performance 4x4 ist das erste Allrad-Reisemobil in der 95-jährigen Geschichte der Traditionsmarke Dethleffs. Nach seinem Debüt vor wenigen Monaten auf dem Caravan-Salon folgt nun auf der Stuttgarter CMT Teil zwei der Premiere für Nutzer mit B-Führerschein. Mit 6,25 Metern Länge wird der Teilintegrierte kürzer, kompakter und leichter, was einmal eine Zulassung in der 3,5-Tonnen-Klasse ermöglicht und zudem den Grundpreis um gut 8.000 Euro verringert. Der rutscht damit deutlich unter die 100.000-Euro-Marke, ist mit 95.000 Euro freilich immer noch stattlich. Neben dem günstigeren Preis beschert das 60 Zentimeter kürzere Modell der Kundschaft vor allem Vorteile in der Handlichkeit.

Der Globebus Performance hatte als erstes allradangetriebenes Wohnmobil der Marke erst vor wenigen Monaten auf dem Caravan-Salon seine Weltpremiere in der 6,85 Meter langen T46-Version gefeiert, konnte nach der aktuellen 3,5-Tonnen-Regelung aber nicht von Inhabern des B-Führerscheins gefahren werden. Dieses Manko wird mit dem Stuttgarter Debütanten nun behoben.

Neben dem günstigeren Preis beschert das 60 Zentimeter kürzere Modell der Kundschaft vor allem Vorteile in der Handlichkeit. Es ist wendiger, lässt sich leichter rangieren und unterliegt keinen gewichtsbedingten Tempobeschränkungen auf der Autobahn. Genaue Angaben zum Leergewicht verrät Dethleffs zwar noch nicht, spricht aber von praxisgerechten Zuladungswerten um die 500 Kilogramm für den T16.

Markantes Design
Äußerlich fällt der Allrad-Teilintegrierte durch sein markant gezeichnetes Design in unterschiedlichen Grautönen auf. Der Zugang zum Wohnraum des 2,20 Meter breiten 4x4-Globebus erfolgt durch eine komfortable, 70 Zentimeter breite Aufbautür in einen Wohnraum nach gängigem Muster.

Vorn die Sitzgruppe mit drehbaren Frontsesseln und Halbdinette (Essecke), dahinter das Bad mit Rollo-Tür und Schwenkwand, die den Raum blitzschnell in eine Dusche verwandelt, gegenüber der Küchenblock mit Zweiflammenkocher und im Heck ein 1,98 x 1,42 Meter breites Querbett.

Die Heckgarage mit zwei 50 x 85 Zentimeter großen Türen bietet Platz für Campingmöbel und ähnliche Utensilien, für den Fahrradtransport aber wohl nur mit Klapprädern.

VW Crafter ist Basisfahrzeug
Basisfahrzeug des Globebus Performance ist stets der VW Crafter in der Allradversion mit dem 120 kW/163 PS starkem 2,0-Liter-TDI, Differenzialsperre, 8-Gang-Automatik, Höherlegung, Bergan- und Bergabfahrhilfe sowie verstärkter Vorderachse. Schließlich soll der Teilintegrierte mit dem winterfesten Aufbau auch abseits befestigter Straße oder auf unwegsamen Stell- oder Campingplätzen mühelos voranzukommen. Für mehr Fahrkomfort lässt sich der T16 optional mit einer luftgefederten Hinterachse ausstatten (Aufpreis 3.500 Euro).

Um eine bestmögliche Autarkie zu erreichen, hat Dethleffs den Globebus Performance weitgehend unabhängig gemacht von Gas als Energiequelle. Die Dieselheizung sorgt für Wärme an Bord und fließend Warmwasser. Der Kompressor-Kühlschrank wird elektrisch betrieben, so dass nur der Kocher auf Gas angewiesen ist. Statt schwerer, unhandlicher Gasflaschen genügt so eine kleine, im Küchenunterschrank platzierte 2,8-Kilogramm-Gasflasche.

Eine 150-Ah-Lithium-Bordbatterie speichert ausreichend Energie, um Bordbeleuchtung und elektrische Geräte über mehrere Tage hinweg mit Strom zu versorgen. Statt Allrad geht auch Frontantrieb
Wer auf den Allradantrieb verzichten möchte, kann den Globebus Performance künftig auch lediglich mit Frontantrieb ordern. Die entsprechenden Modelle T16 und T46 sollen ebenfalls auf der CMT Premiere feiern. Sie basieren auch auf dem VW Crafter, haben in der Grundversion allerdings den 103 kW/140 PS-Diesel an Bord und werden ab 78.000 Euro, beziehungsweise in der längeren Ausführung ab 83.000 Euro angeboten.

Zudem bringt Dethleffs zwei neue Grundrisse für seine Camper-Van-Baureihe Globetrail Active mit nach Stuttgart. Die Modelle 540 DS, ein kompakter 5,40-Meter-Kastenwagen mit Querbett, und der 60 Zentimeter längere 600 ES mit Einzelbetten richten sich vor allem an preisbewusste Camper sowie Einsteiger ins Van-Segment. Der 540er wird ab 47.300 Euro, der 600er ab 50.000 Euro angeboten.




Ein Beispiel für besondere Anerkennung gab es auch bei den Awards: So gewann der renommierte Freizeitfahrzeug-Hersteller Hobby den „Clever Campen Jury-Award 2026“ für seine transparente Preisgestaltung und kundenorientierte All-in-One-Ausstattung.

Themenwelten über das Caravaning hinaus

Die CMT ist weit mehr als eine Fahrzeugmesse: Sie ist ein universeller Ideen- und Impulsgeber fürs Reisen. Über 1 500 Aussteller zeigen nicht nur neue Vehikel, sondern auch Traumziele und Erlebniswelten – von aktiven Outdoor-Reisen über Wander-, Rad- und Kultururlaube bis hin zu Kreuzfahrten und Wellness-Trips.

Ein herzlicher Trend bei der CMT 2026 war zudem das „Reisen für Alle“, ein Schwerpunkt zur barrierefreien und inklusiven Mobilität, bei dem Reiseangebote für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Fokus standen, einschließlich spezieller Führungen und Auszeichnungen für herausragende Angebote.


Dethleff Globebus Performance 4x4 T16



Dethleffs Globebus Performance 4×4 T16 - Kompakter Allrad-Camper unter 3,5 Tonnen – mit Führerschein Klasse B


Allrad, Wintertauglichkeit und echte Reisefreiheit galten lange als Privileg schwerer Wohnmobile. Mit dem Dethleffs Globebus Performance 4×4 T16 ändert sich das. Zum Modelljahr 2026 bringt der Hersteller aus Isny einen teilintegrierten Allrad-Camper unter 3,5 Tonnen auf den Markt – kompakt, souverän motorisiert und alltagstauglich.

Das Besondere: Der T16 verbindet Allradtechnik, schlanke Abmessungen und Klasse-B-Tauglichkeit zu einem stimmigen Gesamtpaket für Individualisten, Ganzjahrescamper und Abenteurer mit Sinn für Vernunft.

Kurz & knapp: Das macht den Globebus Performance 4×4 T16 besonders

* Allradantrieb unter 3,5 t – fahrbar mit Führerschein Klasse B
* Nur 6,25 m lang, 2,20 m breit – wendig und übersichtlich
* Wintertauglicher Aufbau und Dieselheizung
* Weitgehend gasfrei: Kompressorkühlschrank & Lithium-Batterie
* VW Crafter 4Motion mit 163 PS & Automatik
* Preis ab 94.999 Euro



Kompakte Maße, großer Nutzen

Mit 6,25 Metern Länge ist der Globebus Performance 4×4 T16 ganze 60 Zentimeter kürzer als sein größerer Bruder T46. Das zahlt sich im Alltag aus: leichteres Rangieren, bessere Übersicht auf schmalen Straßen und mehr Gelassenheit auf alpinen Routen oder engen Stellplätzen.

Die schmale Breite von 2,20 Metern bleibt ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Segment der teilintegrierten Allrad-Wohnmobile – besonders spürbar auf Landstraßen, Fähren oder in Innenstädten.



VW Crafter 4Motion: Traktion statt Theater

Als Basis dient der VW Crafter mit 4Motion-Allradantrieb, angetrieben von einem 2,0-Liter-TDI mit 163 PS und 8-Gang-Automatikgetriebe. Serienmäßig an Bord:



* Differentialsperre
* Bergan- und Bergabfahrhilfe
* Höhergelegtes Fahrwerk
* Verstärkte Vorderachse (2.100 kg)

Der Fokus liegt klar auf Sicherheit und souveränem Vorankommen – bei Schnee, Nässe, Schotter oder auf schlechten Wegen. Kein extremes Expeditionsmobil, sondern ein Reisemobil, das genau dort weiterfährt, wo andere aufgeben.



Markanter Look, funktionale Details

Optisch zeigt sich der T16 selbstbewusst, aber nicht überzeichnet:

*18-Zoll-All-Terrain-Reifen auf mattschwarzen Felgen
* LED-Lightbar in der T-Haube
* Robuste Anbauteile, Leiter & Reling
* Fahrerhaus in Indiumgrau Metallic



Das Design bleibt nah am Reisemobil – nicht am Showcar. Ein Vorteil, der sich im Alltag schnell auszahlt.

Innenraum: durchdacht statt überladen

Der Innenraum folgt der bewährten Globebus-Philosophie: klar, hell, funktional.



Wohn- & Schlafbereich

* Halbdinette mit drehbaren Fahrerhaussitzen
* Großes Dachfenster für viel Tageslicht
* Querbett im Heck (198 × 142 cm) mit viel Kopffreiheit
* Heckgarage mit beidseitigem Zugang



Küche & Bad

* Zweiflammiger Gaskocher
* 83-Liter-Kompressorkühlschrank
* Schwenkbad mit Rollotür – Dusche & WC in einem
* Clevere Stauraumlösungen trotz kompakter Abmessungen



Der T16 fühlt sich nicht wie ein Kompromiss an, sondern wie ein vollwertiger Teilintegrierter im kompakten Format.

Autarkie: weniger Gas, mehr Freiheit

Beim Thema Bordtechnik setzt Dethleffs auf ein modernes, reduziertes Konzept:

* Dieselheizung für Heizung & Warmwasser
* 150-Ah-Lithium-Bordbatterie serienmäßig
* Optional zweite Batterie für bis zu 300 Ah
* Gas nur zum Kochen (2,8-kg-Flasche)

Das spart Gewicht, schafft Stauraum und erhöht die Unabhängigkeit – ideal für mehrere Tage abseits klassischer Infrastruktur.



Preis & Einordnung



Der Dethleffs Globebus Performance 4×4 T16 startet bei 94.999 Euro. Damit liegt er über klassischen Teilintegrierten, bleibt aber deutlich unterhalb vieler Allrad-Manufakturfahrzeuge und Expeditionsmobile. Wer mehr Platz benötigt, findet mit dem längeren Globebus Performance 4×4 T46 eine Alternative – dann allerdings jenseits der 3,5-Tonnen-Grenze.
Güma Reisemobile Mannheim stellte in einem YouTube-Video auch eine 4x4x4 Variante mit Dachzelt vor, die für Familien geeignet ist und preislöich bei etwa € 120.000 anfängt.



Fazit: Allrad für den echten Alltag



Der Globebus Performance 4×4 T16 ist kein Nischenprodukt, sondern eine klare Antwort auf reale Bedürfnisse. Er richtet sich an Camper, die:



* Allrad wirklich nutzen wollen
* kompakte Abmessungen schätzen
* keinen Führerschein-Upgrade planen
* ganzjährig und unabhängig reisen möchten



Kurz gesagt: Ein Reisemobil für alle, die weiterfahren wollen, wenn der Asphalt endet.

Weitere Highlights der CMT 2026 finden Sie in unserer Foto-Galerie:


Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Die nächste CMT Stuttgart - DIE URLAUBSMESSE FÜR CARAVAN, MOTOR UND TOURISTIKfindet vom 16.01.2027 – 24.01.2027 statt.






(TE)


(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken